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Von Langendorf zurück nach Sibirien

Gastschülerin Von Langendorf zurück nach Sibirien

Russische Schülerin lebte bei einer Gastfamilie in Wohratal und lernte die Region kennen

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Bürgermeister Peter Hartmann und Gastmutter Marlene Röder verabschiedeten Ksenija Khodakova.

Quelle: Klaus Böttcher

Langendorf. Ksenija Khodakova aus dem sibirischen Krasnojarsk war für zwei Monate bei der Gastfamilie Röder in Langendorf zu Besuch. Die 17-jährige hatte sich mit Foto, Lebenslauf und kleiner Selbstdarstellung für einen Gastaufenthalt in Deutschland beworben. Die Familie Röder las in einer Landwirtschaftszeitung, dass Gasteltern gesucht werden. „Wir sind immer euphorisch und sagten uns, komm wir probieren es“, erzählt die Gastmutter Marlene Röder. Vier Mädchen hätten sie zur Auswahl gehabt, denn viele Schüler würden den Kontakt nach Deutschland suchen.

Ksenija kam vor zwei Monaten nach Langendorf zu ihren Gasteltern. Sprachprobleme gab es nicht, denn sie versteht und spricht Deutsch. „Ich habe ganz viel verstanden“, erzählt die russische Schülerin von ihren Schulbesuchen hier. Mit den Enkeln der Röders beziehungsweise mit einer Freundin zusammen ging die 17-jährige zunächst in die Mittelpunktschule Wohratal, dann zum Gymnasium nach Amöneburg und zuletzt zur Alfred-Wegener-Schule nach Kirchhain. In der Ohmstadt gefiel es dem Mädchen besonders: „Ich habe viele Freunde gefunden und die Lehrer waren freundlich.“

In ihrer Heimatstadt Krasnojarsk, die mit einer Million Einwohnern drittgrößte Stadt in Sibirien, hat Ksenija ein deutsches Sprachdiplom abgelegt und möchte im nächsten Jahr die zweite Stufe erreichen. Ihr Berufswunsch ist Dolmetscherin. „Deutsch und Englisch sind meine Lieblingsfächer, sagt sie. Jetzt freut sie sich auf die Heimreise, trotzdem ihr die Gasteltern viel Abwechslung geboten haben.

Wohratals Bürgermeister Peter Hartmann (parteilos) wünschte der Schülerin eine gute Heimreise und überreichte ein Geschenk.

von Klaus Böttcher

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