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Von Außerirdischen, Katzen und Klößen

„Klöß“ Von Außerirdischen, Katzen und Klößen

Der 45 Jahre alte Mardorfer Martin Stumpf hat sein zweites Buch herausgegeben.

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Der Mardorfer Martin Stumpf präsentiert sein zweites Buch „Klöß“.

Quelle: Florian Lerchbacher

Mardorf. Wer deutsche Dialekte mag, kommt in „Klöß“ von Martin Stumpf voll auf seine Kosten: Sächsisch, Friesisch, Kölsch und Bairisch hat der 45-Jährige in sein zweites Buch eingebaut – natürlich neben dem Mardorfer Platt. „Jeder denkt, dass sein Dialekt eine eigene Sprache ist. Wenn man aber tiefer einsteigt, stellt sich heraus, dass alles größtenteils nur aus einem Abkupfern von anderen entstanden ist“, behauptet der Mardorfer, der für die korrekten Übersetzungen Experten aus den jeweiligen Regionen konsultierte. Wer die Dialekte nicht versteht, kann sich auf den letzten Seiten des Buches kundig machen: Dort stehen die hochdeutschen Bedeutungen.

„Klöß“ ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten über die Hauptfigur Chlodwig, die Stumpf quasi ineinander laufen lässt. „Durch die Bank sind die Geschichten darauf ausgerichtet, dass ihre Leser lachen“, betont der Autor, der zum Beispiel eine Handlung aus der Sicht von Katzen schildert. Ein anderes Stück basiert auf dem „Troher Lichterzauber“, der letztendlich auch Außerirdische zum Mitmachen beim Lichterspektakel animiert und das Militär vor Probleme stellt.

„Jede der Kurzgeschichten hat einen Hintergedanken“, betont der Autor und ergänzt: „Sie gehen immer anders aus, als erwartbar ist. Ich will keine Erklärungen abgeben, sondern möchte, dass der Leser denkt.“

Der Titel „Klöß“ sei während des Schreibens entstanden, erklärt Stumpf und hebt hervor, dass dies ein heimisches Gericht sei, das er mit seinem Leben verbinde: „Im Buch verrate ich das Rezept, wie meine Mutter immer ‚Klöß‘ zubereitete. Mit Sicherheit hat sie es nicht entwickelt – aber es macht mich einfach stolz.“

„Klöß“ kostet 14.90 Euro und ist erhältlich bei Martin Stumpf, Telefon 0 64 29 / 72 40 sowie im Internet unter www.buchhandel.de.

von Florian Lerchbacher

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

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