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Vom Schal bis zum Kochkäse

Kunstmarkt Vom Schal bis zum Kochkäse

Der Kunstmarkt hat nicht nur einen festen Besucherstamm aus Niederklein und den umliegenden Gemeinden - auch die Künstler und Kunsthandwerker kehren gerne in den Stadtallendorfer Stadtteil zurück.

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Christiane Reichardt (von links), Alexandra Baader und Nicole Dönges kümmerten sich um den Stand des Kindergartens Niederklein und sein vielfältiges Angebot.Foto: Klaus Böttcher

Niederklein. 16 Anbieter verzeichnete die katholische Frauengemeinschaft Niederklein bei ihrem Kunstmarkt im Bürgerhaus. Und wer gerade einmal nicht durch das Angebot der Künstler und Kunsthandwerker stöbern wollte, der konnte an den Tischen in Mitten des Geschehens zu Mittag essen, Kaffee und Kuchen genießen oder ein Pläuschchen mit Nachbarn oder Bekannten halten.

Verbunden mit dem Kunstmarkt ist ebenso schon traditionell eine Buchausstellung des Niederkleiner Pfarrgemeinderates. Eine Vielzahl von Büchern, CDs oder Spielen lag zum Reinschnuppern bereit. Was gefiel, konnten die Gäste entweder sofort kaufen oder bestellen.

Ein fester Bestandteil der Veranstaltung ist der Stand der Kolpingfamilie, bei der Theo Groll mit seinen Holzarbeiten federführend ist. Der Erlös des Kolpingstandes wird ebenso für einen wohltätigen Zweck gespendet wie der Erlös des Kuchen- und Kaffeeverkaufs der Frauengemeinschaft.

Das Angebot des Kunstmarktes ist vielfältig und reicht von vielen Deko-Artikeln für die Advents- und Weihnachtszeit über Holzschnitzereien oder selbstgemachte Marmeladen und Säfte bis hin zur wärmenden Mützen oder Schals für die Winterzeit. Schals gab es auch am Stand der Mütter, die sich im Elternbeirat des Niederkleiner Kindergartens St. Blasius und St. Elisabeth engagieren. „Die Leute können sich die Wolle aussuchen, und wir stricken bis Freitag einen Schal“, erklärte Christiane Reichhardt und präsentiert einen Musterschal. Der aus leuchtend grüner Wolle gestrickte Schal hat keinen Anfang und kein Ende, es ist ein sogenannter Schlauchschal. Der Durchmesser reicht von 50 bis zu 60 Zentimetern. Der Schal wird zweimal um den Hals geschlungen. Die Kunden zahlten die Wolle und mussten zehn Euro für das Stricken drauflegen. „Wir benötigen ungefähr drei Stunden für einen Schal“, erklärte die dreifache Mutter Christiane Reichardt, die sich seit acht Jahren im Kindergarten engagiert.

Im Angebot hatten die Mütter aber auch einiges an Bastelartikeln, selbstgemachte Marmeladen und Säfte. „Der Kochkäse läuft bei uns am besten“, sagte Nicole Dönges und betonte, dass der ganze Erlös selbstverständlich dem Kindergarten zugute komme.

von Klaus Böttcher

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