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Vom Lehrer zum Senator

Europäische Lateinwoche Vom Lehrer zum Senator

Einmal im Jahr wird das Johanneshaus während der Europäischen Lateinwoche zum Treffpunkt für Liebhaber der lateinischen Sprache. Die Teilnehmer kommen aus ganz Europa.

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Hartmut Dietrich (links) und Kurt Hille demonstrierten im Garten des Johanneshauses das Anlegen einer Toga.

Quelle: Waldhüter

Amöneburg. Ihr Blick ist erhaben, ihre Haltung würdevoll. In mühevoller einstündiger Arbeit haben sich Hartmut Dietrich und Kurt Hille im Garten des Johanneshauses vor den Augen der interessiert zuschauenden Teilnehmer der europäischen Lateinwoche in römische Senatoren verwandelt.

Sechs Meter lang und viereinhalb Meter breit ist der mit einem purpurfarbenen Streifen abgesetzte Stoff der Toga, der sich um den Körper von Hartmut Dietrich schmiegt. „Das ist unglaublich viel Stoff und bei den warmen Temperaturen völlig unpraktisch“, erklärt Dietrich.

Lateinisch sprechen, römisch kochen so lautet der Grundsatz, der die Liebhaber der lateinischen Sprache in Amöneburg zusammenführt. Die verbindende Sprache der Teilnehmer aus ganz Deutschland, Belgien, Italien, Holland, Frankreich, Israel, England, der Schweiz und Russland ist fast ausschließlich Latein.

Vor 24 Jahren hat Mechtild Hofmann, die familiäre Wurzeln in Amöneburg hat, gemeinsam mit anderen die Lateinwoche gegründet. Und so lautet die Aufforderung mit der Mechtild Hofmann die Teilnehmer zu dem anschließenden römischen Mahl einlädt „Bene sapiat“, was übersetzt „es soll gut schmecken“ heißt.

von Karin Waldhüter

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