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Volle Ränge und ein volles Sportfeld

Spielfest Volle Ränge und ein volles Sportfeld

Der Spaß am Sport vereint. Das erlebten viele Stadtallendorfer Kinder – sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund – während des großen Spielfestes in der Herrenwaldhalle.

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Bunt, unterhaltsam, sportlich: Zahlreiche Vorführungen standen auf dem Programm des Sportfestes.

Quelle: Klaus Bölttcher

Stadtallendorf. „Wir haben uns vorgenommen, die ganz vielen Kinder mit Migrationshintergrund und die einheimischen Kinder hier zusammenzubringen und ihnen einen vergnüglichen Nachmittag zu bereiten“, gab Herbert Köller, der Leiter der Turnabteilung des TSV Eintracht Stadtallendorf, das Ziel des Spielefestes aus. Seine Abteilung sowie die Leichtathleten der Eintracht  hatten zum dritten integrativen Spielfest eingeladen – und sehr viele Kinder waren der Einladung gefolgt. Doch nicht nur sie: Zahlreiche Eltern und Großeltern begleiteten den Nachwuchs und sorgten dafür, dass von der Tribüne eine große Zuschauerzahl das bunte Treiben in der Halle verfolgte.

Bei der Organisation des Festes hatte unter anderen das Büro für Integration mitgewirkt. Der Verein habe außerdem die Sportjugend Hessen mit ins Boot geholt, die mit dem Spielmobil angereist war, berichtete Köller.

Alle Übungsleiter der Eintracht waren im Einsatz. Sie hielten Ausschau nach schlummernden Talenten, die noch nicht Mitglied des Vereins seien, sagte Köller mit einem Augenzwinkern und lobte: „Bei der Durchführung des Nachmittags engagieren sich viele Eltern.“ Vor allem freute er sich über die vielen gespendeten Leckereien: „Kuchen ist in diesem Jahr der Schwerpunkt. Es gibt die ganze Bandbreite, was Familien in Stadtallendorf backen können.“

Während sich viele Zuschauer bei Kaffee und Kuchen amüsierten, durchliefen die Kinder mit dem Laufzettel in der Hand die vielen Stationen, die in der ganzen Halle aufgebaut waren.

Beim Test „Fit wie ein Turnschuh“ prüften die Kinder ihre Fitness. Für die Übungen waren Geschick, Gleichgewichtssinn, Schnelligkeit und körperliche Fitness notwendig. Unter anderem mussten die Kinder Seilspringen, Slalom auf einem Rollbrett fahren oder Reifenspringen. Bei vielen Übungen war die Turnbank integriert, über die sich der Nachwuchs auf dem Bauch liegend ziehen musste oder rückwärts auf Händen und Füßen gehen, ohne dass der Po die Bank berührte. Eine große Hüpfburg sorgte ebenso für Spaß wie das Gefühl, einmal im Rhönrad gerollt zu werden.

Zum Spielfest gehörten zahlreiche Auftritte von den einzelnen Gruppierungen des TSV wie beispielsweise Showtanz oder Rhönradvorführungen. Die Kinder der Grundschule II, bei der Sport ganz wichtig ist, zeigten akrobatische Leistungen während ihres Zirkusprogramms „Traumfänger“ oder eines Bauchtanzes. Die Zuschauer feierten alle Aufführungen begeistert.

von Klaus Böttcher

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