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Volle Löffel füllen leere Kasse

Spendenaktion Volle Löffel füllen leere Kasse

Am Ende des "Suppenessens für einen guten Zweck" waren die Töpfe leer, die Bäuche voll und der ausrichtende Förderverein der evangelischen Stadtkirche zufrieden.

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Zwölf Töpfe Suppe hatten die Rauschenberger ruckzuck ausgelöffelt.Foto: Jonas Hielscher

Rauschenberg. Der Förderverein rief und die Gäste kamen: Weit mehr als 100 Besucher kamen im Anschluss an den Rauschenberger Erntedankgottesdienst ins Gemeindezentrum. Dorthin hatte der im März gegründete Förderverein Evangelische Stadtkirche Rauschenberg zum Suppenessen eingeladen. Auf der Speisekarte standen unter anderem ein Chili con Carne, eine Hühnersuppe und ein Tomateneintopf. Insgesamt hatten die Vereinsmitglieder zwölf Suppen und Eintöpfe vorbereitet - eine kam von Bürgermeister Manfred Barth und seiner Frau.

Das Essen war kostenlos, der Verein bat jedoch um eine Spende. Warum jeder Euro wichtig ist, erklärte der Vereinsvorsitzende, Reinhold Gamb: „Unsere Kirche ist alt. Die letzte Grundsanierung ist mehr als 20 Jahre her. Der Putz in der Kirche ist feucht, die Substanz marode. Insgesamt kommen etwa 250000 Euro Kosten für Sanierung der Kirche und die Restaurierung der Orgel auf die Gemeinde zu.“ Die Landeskirche trägt den zwar zum Teil, dennoch will der eigens gegründet Verein helfen, finanzielle Lücken zu füllen.

Zur Zeit hat der Verein 35 Mitglieder. Fast viermal so viele Gäste kamen zum Suppenessen: „Insgesamt ist der Zuspruch noch größer, als wir erwartet hatten. Von halb elf bis zwei Uhr haben wir alte und junge Besucher verköstigt. Sogar alle Kinder aus dem Kindergottesdienstes sind gekommen“, freute sich Gamb und ergänzt, die Suppen hätten den Gästen so gut geschmeckt, dass sich viele einen Suppenstand auf dem diesjährigen Rauschenberger Weihnachtsmarkt wünschten. Außerdem plane der Verein, ein kleines Kochbuch zu gestalten und zu verkaufen: Der Erlös solle dann auch in die Sanierung und Reparatur der historischen Kirche fließen.

Die ersten dringenden Bauarbeiten sind inzwischen in Gange. Zum Glück sei auch ein anderes Problem der Rauschenberger Kirchengemeinde mit ihren rund 1200 Mitgliedern bald gelöst, verrät Gamb: Anfang November werde eine neue Pfarrerin nach Rauschenberg ziehen und dort tätig werden. Ihren Namen will das Mitglied des Kirchenvorstandes indes noch nicht nennen.

von Jonas Hielscher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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