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Trinitatis-Kirmes dauert nun offiziell fünf Tage

Volksfest Trinitatis-Kirmes dauert nun offiziell fünf Tage

„Den Donnerstag zählen wir nun ganz offiziell zu den Kirmestagen dazu und werden ihn nicht mehr verschämt verstecken“, kündigt Thomas Groll an und betont: „Die traditionellen Elemente haben sich bewährt.“

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Beste Stimmung herrschte auf diesem Festwagen der Trinitatis-Kirmes. 45 Gruppen haben sich für den Festzug angemeldet.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Seit mehreren Jahren lüftet die Stadt Neustadt am Donnerstag vor der Kirmes im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst das Geheimnis, wer ein Jahr lang den Junker Hans geben darf. Zudem heißt sie bei dem Festakt am Wallgrabenpavillon die Neubürger mit einem symbolischen Schluck aus dem Weidenbrunnen in der Junker-Hansen-Stadt willkommen. Bisher geschah dies, wie erwähnt, am Donnerstag vor der Kirmes. Ab sofort ist es der Kirmes-Donnerstag. „Nach den Experimenten der Vorjahre haben wir nun einen Festrhythmus, der sich bewährt hat“, erklärt Bürgermeister Thomas Groll.

Und so findet der Auftakt der 514. Kirmes am kommenden Donnerstag ab 18.30 Uhr im Bürgerpark mit Blick auf die Dreifaltigkeitskirche statt, die im Jahr 1504 geweiht wurde. Pfarrerin Kerstin Kandziora und Pfarrer Andreas Rhiel zelebrieren wieder gemeinsam den Gottesdienst, den die Trinitatis-Bläser und der evangelische Kirchenchor musikalisch untermalen.

Im Anschluss kommt Klaus Groll – Ortsvorsteher und mehr als zwei Jahrzehnte lang Schriftführer der einstigen Festkommission – die Ehre zuteil, das Fass anzustechen. Danach steht der von Thomas Schmid moderierte Neubürgertrunk an, ehe die Stadt die Nachfolger von Michel Gnau als Junker Hans und Marie Geus sowie Julia Schmidt als Burgfräulein präsentiert.

Stadt setzt auf bewährte Bands

Einen Tag später, am Freitag, 25. Mai, geht die Kirmes dann auf dem Festplatz in der Lehmkaute weiter. Dort erwartet die Gäste neben dem Vergnügungspark und zahlreichen Buden mit Essen und Getränken das Festzelt. Ab 21 Uhr findet ein Disco-Abend mit „DJ Chris only“ statt.
Am Samstag, 26. Mai, öffnet der Festplatz gegen 14 Uhr. Das Programm beginnt um 21 Uhr, wenn die „Partyräuber“ auftreten. Waren sie im vergangenen Jahr am Kirmessonntag noch zu dritt aufgetreten, so kommen sie dieses Mal in Fünferbesetzung.

Ohnehin setzt die Stadt dieses Mal auf Bands, die sich schon im Vorjahr bewährt hatten. „Wir arbeiten bei der Musikauswahl wieder mit volkston.de 
zusammen. Die Rückmeldungen waren positiv, deswegen vertrauen wir auch dieses Mal wieder auf die Vorschläge, die wir bekommen“, sagt Groll und betont, dass das Unternehmen zahlreiche Feste der Größe der Trinitatis-Kirmes bestücke. Die „Partyräuber“ haben aber auch schon auf dem Cannstatter Wasen und dem Münchner Oktoberfest gespielt.

Am Samstagabend zündet Christoph Jarkow gegen 23 Uhr das alljährliche Feuerwerk. Am Sonntagmorgen, 27. Mai, steht um 10 Uhr dann ein Festgottesdienst auf dem Marktplatz auf dem Programm.

Optischer Höhepunkt der Kirmes ist alljährlich ab 14 Uhr der Festzug durch Neustadt. 45 Gruppen haben sich dieses Mal angemeldet – mit dabei ist auch der Schützenverein aus Momberg. „Das begrüßen wir sehr“, betont Groll und ergänzt: „Ich hoffe, dass in Zukunft noch weitere Gruppen aus den Stadtteilen dazustoßen.“

Nach dem JBO tritt 
der Musik-Korps Tann auf

Natürlich machen auch wieder mehrere Kapellen beim Umzug mit. Bei der anschließenden Musikshow dürfen sie aber nicht mehr alle auftreten. An dieser Stelle probiert die Stadt etwas Neues: Zunächst darf im Festzelt ab 15.45 Uhr das Jugendblasorchester für etwa 20 Minuten auftreten. Danach ist der Musik-Korps Tann aus der Rhön an der Reihe, der etwa eine Stunde lang auftreten darf: „Wir versuchen es mal so, statt ständig einen permanenten Wechsel auf der Bühne zu haben“, so Groll. Im Anschluss an die Musikshow will die Partyband „Bayernmän“ das Publikum unterhalten.

Der Kirmesmontag, 28. Mai, beginnt um 9.30 Uhr mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Neustädter. Um 10.30 folgt die Totenehrung durch den VfL Neustadt, ehe um 11 Uhr der Frühschoppen im Festzelt beginnt. Die Stadt verzichtet dieses Mal auf eine Moderation durch Andreas Gnau und Michael Launer. „Wir haben mit den beiden gesprochen und festgelegt, dass sie nicht dabei sind. Es soll sich ja nicht festfahren“, sagt Groll und fügt hinzu: „Das heißt aber nicht, dass sie in Zukunft diese Rolle nie mehr übernehmen.“

Für Musik sorgen die „Rhön-Rebellen“. Gegen 13 Uhr tritt dann Entertainer, Parodist und Sänger Rick Mayfield auf. Zum Abschluss der 514. Trinitatis-Kirmes setzt die Stadt auf die Band „Obacht“, die ab 19 Uhr im Festzelt spielt.

Am Kirmesmontag gelten auf dem Festplatz vergünstigte Preise. Zudem bauen in der Lehmkaute auch wieder fliegende Händler ihre Stände auf und gestalten einen kleinen Krammarkt.

von Florian Lerchbacher

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