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Ostkreis Viel Musik bei der Kirchweihe
Landkreis Ostkreis Viel Musik bei der Kirchweihe
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17:46 14.10.2013
Die Frauengemeinschaft St. Katharina verkaufte am Sonntagnachmittag Kaffee und Kuchen im Festzelt. Foto: Klaus Böttcher
Stadtallendorf

„Die Weihe der Kirche erfolgte am 30. September 1743“, weiß der Heimatkundler Karl Weitzel. Damals sei schon festgelegt worden, das Kirchweihfest am zweiten Sonntag nach dem Fest St. Michael, 29. September, zu feiern. „So ist es seither geschehen. Viele Generationen haben das Gotteshaus besucht, die Messe gefeiert mit einem Dank an Gott, daran teilnehmen zu dürfen“, sagte Pfarrer Diethelm Vogel zu Beginn des Festhochamtes. Der Männergesangverein gestaltete den Gottesdienst mit und brachte traditionell am Ende der Messe am Kirchweg ein Ständchen.

Samstagabend wurde im Festzelt am Kirchhainer Weg gefeiert. Für die nötige Stimmung sorgten im beheizten Zelt die Momberger Musikanten. „Es war super, trotz des schlechten und kalten Wetters kamen 350 Besucher“, freut sich Patrick Nasemann, der zweite Vorsitzende der Vereinigung der Altstadtvereine im Gespräch mit der OP. „In den vergangenen Jahren ist der Altersdurchschnitt sehr herunter gegangen. Es ist schon ein sehr junges Publikum“, ergänzt er und bedauert nur, dass die Musik wegen Anliegerbeschwerden immer noch um ein Uhr aufhören muss. Selbst die Kapelle ärgerte sich, da die Stimmung gerade gut war. „Vielleicht suchen wir nochmal das Gespräch und finden eine Einigung“, meint Nasemann und ergänzt: „Wir wollen nicht bis vier Uhr Musik haben, aber ein Stündchen länger wäre schon gut. Wir laden die Anwohner auch gerne ein.“ Der Sonntag stand im Zeichen des Familiennachmittags. Dementsprechend vergnügten sich Kinder wie auch betagte Großeltern im Festzelt oder auf dem Rummelplatz. Die Stadtallendorfer Musikanten unterhielten im Zelt. Den Kaffee und Kuchen hatte die Frauengemeinschaft bereitgestellt und draußen wurden hauptsächlich die zwei Karussells belagert. Für die Jugendlichen oder die jung gebliebenen Erwachsenen fehlte zwar ein Fahrgeschäft, dafür waren die Kinder doppelt bedacht. Die Kleinsten vergnügten sich auf Motorrädern, in Autos oder auf Tieren, größeren Kinder hoben in Raumschiffen vom Boden ab in die Lüfte. Die Höhe des traditionellen Kirmesbaumes erreichten sie dabei aber nicht. „Bei strömendem Regen sind wir in den Wald gelaufen und haben dann den Baum aufgestellt“, erzählt Nasemann, der auch Mitglied im Jugendclub „Ahles Dorf“ ist.

von Klaus Böttcher

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