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Zwei Millionen Euro für die Stiftsschule

Sanierung in Amöneburg Zwei Millionen Euro für die Stiftsschule

Das Bistum Fulda finanziert mit mehr als zwei Millionen Euro die Sanierung des Verwaltungshauses der Stiftsschule Amöneburg. Bereits vor rund drei Jahren hatte das Bistum knapp zwei Millonen Euro in die Einrichtung investiert, damals unter anderem in Mensa, Boulderhalle und PC-Zentrum.

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Das Verwaltungsgebäude bekommt vorne einen Anbau, in dem künftig das Treppenhaus angesiedelt ist.

Quelle: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Besser bekannt ist das Verwaltungshaus als Thomas-Haus beziehungsweise A-Gebäude. Auffälligstes Merkmal der Sanierungsarbeiten ist ein riesiger Baukran, der auf dem idyllischen Marktplatz der Stadt auf dem Berg steht – und der im Vorfeld des Bauprojektes bereits für ausgiebige Diskussionen gesorgt hatte. „Einem Vorschlag des Bürgermeisters steht der Kran nun eben auf dem Marktplatz“, lautet entsprechend auch der einzige Kommentar, den sich Schulleiter Hans-Georg Lang zum Standort des Gerätes entlocken lässt.

Für den Kran mussten sogar extra ein paar Stufen weichen, „die aber natürlich nach Abschluss der Arbeiten wieder aufgebaut werden“, wie Lang betont. Wahrscheinlich wird das erst Ostern 2019 sein – das Bistum saniert und erweitert in seinem, so der der Schulleiter, größten derzeitigen Bauprojekt schließlich ein gesamtes Gebäude: „Sollte es schneller gehen wird der Kran natürlich früher abgebaut.“

Archiv im Keller musste ausgeräumt werden

Zunächst kommen aber noch zwei Container dazu. Vor den Osterferien hatten die Eigenleistungen an der Schule beziehungsweise die Vorbereitungen des Projektes begonnen. Es galt unter anderem, das Archiv im Keller des fünfstöckigen Gebäudes auszuräumen. „Das traut man dem Häuschen gar nicht zu“, kommentiert Lang mit einem Schmunzeln und stellt heraus, dass zwei Stockwerke unter der Erde liegen. Inzwischen sind die Entkernungsarbeiten in vollem Gange.

Das Haus bekommt einen Vorbau von drei Metern – für ein neues Treppenhaus, da das alte in dem ehemaligen Wohngebäude den Ansprüchen nicht genügte. „Es muss viel breiter sein“, erklärt Lang und freut sich, dass der gewonnene Platz für die Räume genutzt werden kann. Eine Aufstockung sei nicht möglich gewesen: „Es ist hier halt alles etwas beengt. Das ist die Kehrseite der schönen Lage.“

Mehr Platz für die Lehrer

Geplant ist, dass Schulleitung und Sekretariat künftig im Erdgeschoss angesiedelt sind – bisher waren sie im ersten Obergeschoss zu finden. Dafür wechselt der Bereich für die Lehrer aus dem Erdgeschoss ins erste und zweite Obergeschoss. „Eigentlich gab es bisher keinen echten Lehrerbereich. Aber man hat sich halt arrangiert“, gibt Lang zu.

Das wird sich ändern. Im ersten Obergeschoss bekommen die Lehrer Platz für Besprechungen und können dort auch Schüler empfangen. Das zweite Obergeschoss soll derweil eine Art geschlossener Rückzugsbereich werden: Weil die Schülerbücherei in die Mediathek umgezogen ist gewinnen die Lehrer eine komplette Etage dazu.

Ins erste Untergeschoss kommt das Schulseminar. „Das ist vornehmlich für unsere Referendare gedacht. Sie arbeiten viel und müssen viel vorbereiten“, erklärt Lang und ergänzt, dass zudem noch ein neuer Lesebereich und ein kleiner Konferenzraum für das Stockwerk geplant sind. Im untersten Geschoss ändert sich nichts. Es bleibt Archiv – musste allerdings ausgeräumt werden, um es von Asbest zu befreien.

von Florian Lerchbacher

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