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Vertrag ist „endverhandelt“

Bahnhofskauf Vertrag ist „endverhandelt“

Stadt und Bahn einigen sich endgültig über Bahnhofskauf. Die Bahntochter DB Immobilien beharrt auf dem lebenslangen Wohnrecht für den Mieter einer Wohnung im Bahnhofsgebäude.

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Die Stadt und die Bahn sind sich über den Kaufvertrag für das Bahnhofsgebäude endlich einig geworden.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Vor einer Woche hatte das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro Pöyri im Bauausschuss den Stand der Umbauarbeiten am Bahnhof dargestellt (die OP berichtete). Ein weiteres Thema war dabei auch die langsam knapp werdende Zeit für den zweiten Bauabschnitt, den Umbau des Empfangsgebäudes und die vorgesehene Parkplatzanlage.

Alle Vorarbeiten sind abgeschlossen. Bisher fehlte es aber immer noch am alles entscheidenden Kaufvertrag. Über den Kaufpreis für knapp 16.000 Quadratmeter Grundstück hatte es längst eine Einigung gegeben. 176.000 Euro zahlt die Stadt an die Bahn. Bisher scheiterte ein Abschluss aber an Vertragsformalien. Jetzt scheint Land in Sicht: Stadt und Bahntochter DB Immobilien haben sich auf einen Entwurf geeinigt. „So wie es jetzt aussieht, können wir bald zum Notar gehen“, erklärte Bürgermeister Manfred Vollmer am Mittwoch gegenüber der OP. Der Vertrag sei „quasi endverhandelt“ heißt es in der Vorlage für das Stadtparlament.

In einem Punkt konnte sich die Stadt gegenüber der Bahn allerdings nicht durchsetzen: In einem kleinen Anbau an die frühere Schalterhalle befindet sich neben einem Reisebüro auch eine Mietwohnung. Der Mieter der Wohung genießt ein lebenslanges Wohnrecht. Vergeblich hatte sich die Stadt bemüht, dieses eingetragene Wohnrecht löschen zu lassen, um über das gesamte Gebäude frei verfügen zu können. Das war allerdings mit der Bahn AG nicht zu machen. So muss die Stadt das Wohnrecht des Mieters mit Vertragsabschluss übernehmen. Anderenfalls käme ein Kaufvertrag nicht zustande.

von Michael Rinde

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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