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Verdacht: Betrug und Korruption

Rauschenberg Verdacht: Betrug und Korruption

Gut ein Jahr nach Abschluss der Bauarbeiten in der Rauschenberger Marktstraße warten die Anlieger noch auf die Abschlussrechnungen. Weil eine der beteiligte Firmen nicht erbrachte Leistungen in Rechnung gestellt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft sämtliche für die Rechnungsstellung notwendigen Unterlagen beschlagnahmt.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bauunternehmen.

Quelle: Matthias Mayer

Rauschenberg. Eine Baufirma soll die Stadt Rauschenberg bei der Abwicklung eines Tiefbauprojekts um 7.000 Euro betrogen und einen von der Stadt beauftragten Ingenieur bestochen haben.

In dieser Angelegenheit ermittelt bereits seit Mitte März die Marburger Staatsanwaltschaft gegen das Unternehmen, wie Rauschenbergs Bürgermeister Manfred Barth am Dienstagabend vor dem Bauausschuss der Stadt mitteilte.Nach Information dieser Zeitung äußerte der Bürgermeister Unverständnis gegenüber dem mutmaßlichen Betrugsversuch.

Bei einem Auftragsvolumen von 550.000 Euro riskiere die Firma für einen verhältnismäßig geringen Betrag ihre Reputation, sagte Barth. Größtes Übel für Rauschenberg: Bürger, die Gelder für die Begleichung fälliger Anliegergebühren „flüssig“ gemacht haben, können ihre Verbindlichkeiten nicht begleichen. Der Grund: Weil die Staatsanwaltschaft alle Unterlage beschlagnahmt hat, können keine Abschlussrechnungen erstellt werden.

von Matthias Mayer

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