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Ostkreis Zum dritten Mal "Land unter" in Hertingshausen
Landkreis Ostkreis Zum dritten Mal "Land unter" in Hertingshausen
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20:12 08.06.2018
Binnen weniger Minuten lief diese Wiese bei Hertingshauasen voll. Quelle: Boucsein
Hertingshausen

Die Feuerwehren der Gemeinde Wohratal waren ab Freitagnachmittag wieder in Hertingshausen im Einsatz. Zum mittlerweile dritten Male seit Mai hatte Starkregen für Schlamm und Wassermassen auf Straßen und in Höfen gesorgt.

Wie Kreisbrandmeister Stephan Schienbein berichtete, war das Unwetter auf die Ortslage begrenzt. Augenzeugen berichten, dass sich das Unwetter zwischen 15 und 16 Uhr entwickelt hatte.

Aus einem Flutgraben sei ein kleiner See geworden, so schreibt Herbert Schildwächter am Nachmittag in einer Mail an die ­Redaktion. Schlamm und Wasser gab es im Ort wohl wieder rund um die Hugenottenstraße. „Das war der bisher größte Einsatz von den dreien“, resümierte Martin Denzel, stellvertretender Gemeindebrandinspektor von Wohratal.

Gegen 16 Uhr war der erste Alarm für alle Wohrataler Wehren ausgelöst worden. Etwa 30 Feuerwehrleute waren mehr als 2 Stunden im Einsatz. Bei vier Häusern seien Wasser und Schlamm in Keller und Erdgeschosse eingedrungen. „Wir haben Schlamm geschippt und Wasser abgepumpt“, so Denzelt. Gräben und Kanäle seien dicht gewesen.

„In den betroffenen Häusern sind mit Sicherheit Schäden entstanden, die Höhe ist noch unklar“, sagt Denzel. Ausdrücklich lobte der Einsatzleiter die erneute Hilfe zahlreicher Hertingshäuser bei der Bekämpfung der Unwetterfolgen.

von Michael Rinde