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17:58 10.03.2015
Dr. Heike Rupp steht vor einer Informationstafel in der Stadtmitte Stadtallendorfs. Foto: Michael Rinde
Stadtallendorf

Seit dem Jahreswechsel ist Dr. Heike Rupp Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Sie hat eine Stelle mit zwei ganz unterschiedlichen Aufgaben. Auf Rupps Visitenkarte stehen die Tätigkeitsfelder „Wirtschaftsförderung“ und „Erschließungen“. Letzteres ist klassische Verwaltungsarbeit, für die promovierte Chemikerin aber beileibe kein Neuland. Sie hat unter anderem 15 Jahre in der Verwaltung der Gemeinde Weimar gearbeitet und danach die Geschäftsstelle der Region Marburger Land geleitet. Jetzt ist sie in der Verwaltung für langfristige Planungen im Friedhofswesen zuständig, für das Beitrags- und Erschließungswesen, aber auch für das Förderprogramm historische Ortskerne und die Dorferneuerung in Hatzbach.

Heike Rupp ist aber auch für Wirtschaftsförderung verantwortlich, eine Stelle, die es in dieser Form bisher nicht in Stadtallendorf gab. Wirtschaftsförderung, das ist ein Begriff, unter dem sich viele ganz unterschiedliche Themenkomplexe, Aufgaben und Herausforderungen verbergen. Aktuell etwa kümmert sich Rupp um die Vorbereitung des 2. Stadtallendorfer Unternehmertages, den die Stadt mit der Bundeswehr gemeinsam ausrichtet. Die Resonanz auf die verschickten Einladungen sei sehr gut, sagt Rupp. Bisher sind mehr als 200 Zusagen eingegangen.

Und dann gibt es noch die größeren Themen, die in Stadtallendorf langfristig anzugehen sind, etwa die Belebung der Innenstadt, die Rupp nicht auf die Stadtmitte reduziert wissen will. „Das ist ein Thema, das gemeinsames Handeln bedingt“, sagt Rupp.

Hauptproblem bleiben die Leerstände

Ein Kernproblem sieht sie in den Leerständen in der Stadtmitte. Dort sieht sie wiede­rum vor allem diejenigen in der Pflicht, die unmittelbar betroffen sind: die Immobilienbesitzer. Ansonsten sieht sich Heike Rupp vor allem als ein weiteres Bindeglied zwischen der Verwaltung und den heimischen Einzelhändlern, ergänzend zu Reiner Bremer, der sich für die Stadt bei der Werbegemeinschaft „Stadtallendorf aktiv“ engagiert. Ihre Kernaufgabe bei der Innnenstadtentwicklung sieht Heike Rupp darin, „Menschen zusammenzubringen und gemeinsame Ideen zu entwickeln“. Dabei will sie eines nicht: Versprechungen machen, die sich am Ende als nicht erfüllbar erweisen. Ganz wichtig ist ihr aber mit Blick auf die gesamte Wirtschaftsentwicklung in dem Industriezentrum Stadtallendorfs, das zu erhalten, was schon vorhanden ist. Auch da sieht sie sich als Bindeglied. Wichtig sei, für Unternehmen, die sich verändern wollen, als Ansprechpartner bereitzustehen. Das gilt beispielsweise bei Fördermöglichkeiten für Investitionen, aber auch um praktischen Rat im Umgang mit Genehmigungsverfahren oder Hilfe bei der Suche nach Er­weiterungsflächen, an denen es einem Unternehmen fehlt.

Vor den Toren Stadtallendorfs liegt das fertig erschlossene Gewerbegebiet Nordost, das die Stadt zu vermarkten hat. Rupp weiß um die Konkurrenz, in der Stadtallendorf zu anderen Städten steht. Letztlich richtet sich eine unternehmerische Entscheidung über den Grundstückskauf nach dem Preis. Werben könne die Stadt aber auch mit ihren „weichen“ Standortfaktoren wie der großen Zahl von Facharbeitern, die in der Region vorhanden seien.

Als wichtiges Medium rund um die Wirtschafts- und Unternehmensförderung sieht Heike Rupp darüber hinaus die entsprechende Rubrik auf der städtischen Internetsite, die sie neu gestalten will. Ansonsten stellt sie Stadtallendorfs Entwicklung in den zurückliegenden Jahrzehnten ein gutes Zeugnis aus. „Diese Stadt ist richtig schön geworden, der Hessentag hat ihr ganz wichtige Impulse gegeben“, sagt Rupp.

Kontakt: Dr. Heike Rupp ist unter der Rufnummer 707-322, E-Mail heike.rupp@stadtallendorf.de erreichbar.

von Michael Rinde

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