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Hat Stadtallendorfs Imam für Krieg gebetet?

Umstrittene Predigt Hat Stadtallendorfs Imam für Krieg gebetet?

Einem Bericht der Hessenschau zufolge hielt Stadtallendorfs Imam im Januar in der Fatih-Moschee eine umstrittene Predigt. Wie der Fernsehsender berichtete, betete er dabei für den Krieg und bat um Beistand für die türkische Armee im Krieg in Syrien sowie für die „für den Islam“ gefallenen Soldaten.

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Gläubige beim Freitagsgebet in der Fatih-Moschee.

Quelle: Archivfoto

Stadtallendorf. Der Ditib-Bundesverband hatte kurz nach Beginn der Militäraktion erklärt, dass die Gebete seiner Vertreter für den Frieden, Gerechtigkeit, Güte, Liebe, Respekt, Toleranz, gegenseitige Hilfe und Solidarität ausgerichtet seien. Die Worte des Imams stehen dazu im krassen Gegensatz.

Experten betonten im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk, dass so die politischen Aktivitäten der Türkei von der Kanzel verstärkt würden. Noch dazu gilt in Deutschland die Trennung von Staat und Kirche. Prekär ist des Weiteren, dass Ditib in Hessen Partner des Kultusministeriums ist und den Islamunterricht an Grundschulen koordiniert – und wegen seiner Verbindung zur türkischen Religionsbehörde bereits im Kreuzfeuer der Kritik steht.

Der Ansprechpartner der OP in der Fatih-Moschee war bislang nicht zu erreichen.

Ein Bericht folgt.

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