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Überzeugend im Ganzen aber auch in den Kleinigkeiten

Überzeugend im Ganzen aber auch in den Kleinigkeiten

Der Chor Klangfarben aus Kirtorf und die Flötentöne aus Neustadt verzauberten die weit über 100 Besucher im voll besetzten historischen Rathaus mit ihren musikalischen süßen Träumen.

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Die Flötentöne überzeugten musikalisch aber auch optisch.Foto: Klaus Böttcher

Neustadt. „Sweet Dreams“ lautete der Titel des Konzertes der beiden Gruppen von Leiterin Christiane Krapp, die gemeinsam als großer Chor, als Chor mit instrumentaler Begleitung oder individuell ihre Zuhörer begeisterten.

Krapp hatte die musikalische Leitung ebenso wie die künstlerische Leitung inne und überzeugte natürlich durch die Darbietungen ihrer Gruppen, aber auch mit vielen Kleinigkeiten am Rande. So hatte sie mit einigen Accessoires das historische Rathaus verschönert. An die Wand projizierte Bilder passten zu den Musikstücken. Hinzu kam Helene Rausch, die kleine Pausen zwischen den Stücken mit angenehm wohlklingender Stimme überbrückte. Mit kleinen Sprüchen und Texten brachte sie die Besucher zum Nachdenken, zum Träumen oder zum Schmunzeln.

Gesang und Musikstücke luden oftmals passend zum Thema „Sweet Dreams“ zum Träumen ein. Nach schwungvollem instrumentalen Beginn durch die Flötentöne und Sonny (Wilfried Sohn), „dem Mann am Klavier“, sangen beide Gruppen von den süßen Träumen und erhielten danach bei „Schön war die Zeit“, dem Ohrwurm von Freddy Quinn aus dem Jahr 1956, die ersten Bravo-Rufe.

Die Wechsel von flotten zu verträumten Stücken gefielen den Besuchern. So folgte beispielsweise dem „Kaktus“, den die Comedian Harmonists einst besangen, das beschauliche „La le lu“. Für das durch ein Quartett gesungene Lied „Das Leben ist zu kurz“ gab es wieder schallende Bravo-Rufe, die in die Pause begleiteten.

Mit Musicalmelodien aus „König der Löwen“ oder „Cats“ sowie Filmmelodien oder Reinhard Meys „Gute Nacht, Freunde“ wussten die Musiker bestens zu gefallen. Am Ende wollte der Beifall nicht enden - und so mussten schon ein paar Zugaben gegeben werden, wobei das „Halleluja“ nochmals einen Höhepunkt des großartigen Konzerts bildete.

von Klaus Böttcher

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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