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Ostkreis Trinkwasser wird nicht länger gechlort
Landkreis Ostkreis Trinkwasser wird nicht länger gechlort
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19:52 15.11.2011
Der penetrante Chlorgeruch aus dem Wasserhahn, über den zuletzt Bürger aus Erfurtshausen klagten, soll sich in den nächsten Tagen verflüchtigen. Quelle: Matthias Mayer

Amöneburg. „Umfangreiche Desinfektionsarbeiten in der Aufbereitungsanlage versprechen Lösung der aktuellen Verkeimung“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung, die Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg gestern Nachmittag herausgab.

Darin heißt es: Nachdem das Trinkwasser für die Stadtteile Erfurtshausen, Mardorf und Roßdorf nach Absprache mit dem Gesundheitsamt Marburg-Biedenkopf über den Zeitraum von einer Woche gechlort wurde, wurde diese Chlorung am heutigen Tage beendet.

Diese war notwendig geworden, da eine vorherige Stoßchlorung leider noch nicht die gewünschte Wirkung erzielt hatte, und noch eine geringe Zahl coliformer Keime in den Wasserproben nachweisbar war. Durch die Dauerchlorung, die mit Hilfe einer elektronischen Dosieranlage vorgenommen wurde, konnte sichergestellt werden, dass sich eine ausreichende Chlorkonzentration in jeden Winkel des weit verzweigten Leitungsnetzes verteilt hat.

Nach Ende der Chlorung wurde der Tiefenbrunnen in Erfurtshausen heute außer Betrieb genommen und der Roßdorfer Tiefenbrunnen aktiviert, der alle drei Stadtteile nun vorübergehend alleine versorgt, schreibt der Bürgermeister weiter.

Eine abschließende Entwarnung nach negativem Befund aller Probestellen, die für Freitag in Aussicht gestellt worden war, ist auf Grund dieser Entwicklung leider erst Anfang nächster Woche denkbar. Dies liegt vor allem daran, dass das Chlor erst abgebaut sein muss, bevor die Proben genommen werden können, deren Auswertung dann zwei Tage in Anspruch nehmen wird.

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