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Tourenfahrer kommen in Dauerregen

Neustadt Tourenfahrer kommen in Dauerregen

Radfahrer benötigten bei der der vom Radfahrverein 1898 „Über Berg und Tal“ Neustadt ausgerichteten Fahrt Regenjacke und wasserfeste Schuhe angesichts des Regens.

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Thomas Bottenhorn und sein Sohn Thomas trotzten dem Regen.

Quelle: Klaus Böttcher

Neustadt. Zu den Neustädter Radtourenfahrten (RTF) kommen normalerweise rund 200 Teilnehmer. Doch das Wetter hielt viele Radtourenfahrer vom Start in Neustadt ab. Mit dabei war aber eine Gruppe aus Niedenstein bei Kassel, die als Sternfahrer nach Neustadt radelten. Vom Wetter haben sich auch Thomas Bottenhorn und sein Sohn Thomas aus Antrefftal Ohmes nicht abhalten lassen. Sie sind beide Mitglied im Alsfelder Radfahrverein und oft zusammen unterwegs. „Die Vereine unterstützen sich gegenseitig durch die Teilnahme an den RTF“,  erklärt der Vater. In Neustadt seien sie noch im Trocknen losgefahren, doch dann kam der Regen. „Wir haben noch vor der Pause umgedreht“, erzählt der zehnjährige Moritz. So wie den beiden erging es vielen Teilnehmern: Bei trockenem Wetter waren sie gestartet, um dann vom Dauerregen erwischt zu werden. 

„Radfahren ist ganz klar wetterbedingt“, sagt Fritz Preisendörfer vom Neustädter Verein und ergänzt: „Wenn man losgefahren ist, und es fängt an zu regnen, dann ist es egal.“ Die Radtourenfahrer haben immer eine Regenjacke dabei, „und wenn nicht, dann werden Löcher für Kopf und Arme in einen Müllsack geschnitten“, scherzt Preisendörfer.  Sein Vereinskollege Jürgen Huber klärt über die RTF auf: „Tourenfahren heißt nicht Rennen fahren. Wir haben zwar Rennräder, aber wir fahren nicht auf Zeit.“ Der 64-jährige fährt heute fast ausschließlich Sternfahrten, sagt aber: „Ich bin seit 35 Jahren Radwanderer, aber kann trotz meines Alters die Tourenfahrt mitfahren.“

Von den Teilnehmern waren rund die Hälfte Sternfahrer und die meisten, die die angebotenen Runden drehten, wählten die mittlere Strecke mit 78 Kilometer Länge. Im Angebot waren außerdem Strecken über 45 und 112 Kilometer. Die drei teilnehmerstärksten Gruppen wurden durch Neustadts Bürgermeister Thomas Groll und dem Vorsitzenden Udo Beier ausgezeichnet.  Der RV Alsfeld und RV Einigkeit Treysa stellten je 9 Teilnehmer und der SRC Fritzlar sechs Teilnehmer

von Klaus Böttcher

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