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Tief „Doris“ wirft alte Buchen um

Unwetter Tief „Doris“ wirft alte Buchen um

Das Unwetter vom 12. Juni hat im Gebiet des Forstamtes Kirchhain erheblichen Schaden angerichtet. Im Kirchhainer Stadtgebiet wird der Bauhof noch Wochen brauchen, um alle Einsatzstellen abzuarbeiten.

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Die Windböen haben im Interessentenwald Mardorf bis zu 130 Jahre alte Buchen aus dem Boden gerissen und umgelegt.

Quelle: Michael Rinde

Kirchhain. Am Montag war ein Tag der ersten Schadensbilanzen von Sturmtief „Doris“. Unabhängig voneinander gaben Forstamt und Kirchhainer Stadtverwaltung einen Überblick. Im Kirchhainer Stadtgebiet reicht das Personal des Bauhofs nach wie vor nicht aus, um der Schäden Herr zu werden. Darum hat die Nachbarstadt Stadtallendorf eigenes Bauhofspersonal an die Kirchhainer ausgeliehen.

4 Arbeitskolonnen mit 22 Mitarbeitern sind teilweise bereits ab 5 Uhr morgens unterwegs. „Es müssen zwangsläufig einige Dinge liegen bleiben, die wir ansonsten jetzt gemacht hätten, zum Beispiel Mäharbeiten“, sagt Bürgermeister Jochen Kirchner und wirbt bei der Bevölkerung um Verständnis. Es sind in erster Linie umgeknickte Bäume oder verstopfte Kanalabläufe, die den Bauhof auf Trab halten.

Hinzu kommen auch Gebäudeschäden. So muss die Stadt ein Teil des Daches des „Storchennestes“, des Verwaltungsgebäudes am Marktplatz neu eindecken lassen. Die Friedhöfe der Stadt sind zwar inzwischen alle wieder geöffnet, doch der Anna-Park muss noch einige Zeit geschlossen bleiben. „Wir mussten zunächst bei den Verkehrswegen Prioritäten setzen. Es dauert noch, bis wir im Anna-Park anfangen können“, sagt Bauamtsleiter Volker Dornseif.

Auf mindestens 100.000 Euro schätzt die Stadt den Schaden. Größtenteils wird er aus dem städtischen Haushalt bezahlt werden müssen, gegen Elementarschäden ist Kirchhain nicht versichert. Dafür wird es bei der Straßeninstandsetzung Einsparungen geben.

von Michael Rinde

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