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Thielemann beendet die AWO-Führungskrise

Kirchhainer übernimmt Vorsitz Thielemann beendet die AWO-Führungskrise

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ging es nur um die Wahl eines Vorstandes.

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Der neue Vorstand der Neustädter AWO-Ortsgruppe (von links) Doris Seifart, Gisela Schäfer, Hans-Heinrich Thielemann, Bernd Urban, Elfriede Reich, Irene Henrich und Walter Zinser.

Neustadt. Die Versammlung war nötig geworden, da sich bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung niemand bereit erklärt hatte, den Vorsitz zu übernehmen.

Es habe sich jemand gefunden, der den Vorsitz übernehme, aber die Organisation von Fahrten, Frühstückstreffs und anderen Veranstaltungen müssten andere übernehmen, erklärte die bisherige Vorsitzende Gisela Schäfer. Sie selbst wolle gerne die Handarbeitsgruppe noch ein Jahr leiten, Trauerfeiern besuchen und Glückwünsche zu runden Geburtstagen überbringen, wenn sich kein anderer finden würde. „Ich stelle mein Amt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Verfügung“, sagte Schäfer mit gebrochener Stimme.

Unter Leitung von Franz W. Michels wählte die Versammlung einen Kirchhainer zum neuen Vorsitzenden: Hans-Heinrich Thielemann. Das AWO-Urgestein ist in diesem Jahr erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt worden. Im Kirchhainer Ortsverein rückte er als stellvertretender Vorsitzender ins zweite Glied zurück. Er könne sowohl Kreisvorsitzender als auch Vorsitzender des Neustädter Ortsvereins sein. Es gebe keinen Interessenkonflikt, betonte er. Zum Kassierer wurde erneut Bernd Urban gewählt. Den seit vier Jahren verwaisten Posten des Schriftführers übernahm Elfriede Reich. Zu Besitzern wurden Irene Henrich, Gisela Schäfer, Walter Zinser und Doris Seifart gewählt. Kassenprüfer bleiben Helmut Meritta und Klaus Hasse.

Der neue Vorstand und die Mitglieder waren erfreut, dass der Neustädter Ortsverein seine Eigenständigkeit behält und weiter existieren kann.

Bernd Urban kündigte sogleich Veränderungen an. Die erste hätten alle schon gespürt, denn es gab keine schriftlichen Einladungen zur außerordentlichen Mitgliederversammlung. Zukünftig bleibe das so. Es gebe nur noch Veranstaltungshinweise im Mitteilungsblatt, das gelte für alle Veranstaltungen der AWO.

von Klaus Böttcher

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