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Tausende nutzen gutes Wetter zu Marktbesuch

Ostermarkt Kirchhain Tausende nutzen gutes Wetter zu Marktbesuch

Noch vor einer Woche hatte mancher sich kaum vorstellen können, dass das Wetter beim Kirchhainer Ostermarkt so gut mitspielt.

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Bei der Brauchtumsausstellung im Bürgerhaus zeigten verschiedene Aussteller klassische Osterartikel, natürlich vor allem kunstvoll verzierte Ostereier.

Quelle: Michael Rinde

Kirchhain. Die Mischung schien wieder einmal zu stimmen: von der Brauchtumspflege im Bürgerhaus bis zum Spezialitätenstand mit luftgetrocknetem Schinken in der Fußgängerzone, von schneller Karussellfahrt bis hin zu einer Tasse Kaffee in aller Ruhe.

Rund 100 Stände gab es beim Kirchhainer Ostermarkt. Sie verteilten sich über die Fußgängerzone, die Brießelstraße bis hin an das Bürgerhaus und auf den Marktplatz vor dem historischen Rathaus. Bereits am Samstag, traditionell der schwächere der beiden Markttage, war die Besucherzahl ab dem Nachmittag in die Höhe geschnellt.

Das Interesse steigerte sich dann noch einmal am Sonntag ganz enorm. Tausende quetschten sich teilweise durch die Bahnhofstraße. Zwischendurch fiel das Vorwärtskommen manchem schwer. Aber das gehört zu einem guten Markt durchaus hinzu. Ab dem Mittag öffneten die Kirchhainer Fachgeschäfte.

Rund 100 Stände gab es beim Kirchhainer Ostermarkt bei strahlendem Sonnenschein zu bestaunen.

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Nach erstem Eindruck von Hannelore Wachtel, Vorsitzende des Verkehrsvereins, kamen viele Einzelhändler auf ihre Kosten. „Vor allem für diejenigen, die Saisonware im Verkauf hatten, war das eine gute Gelegenheit zum Abverkauf“, sagte Wachtel bei ihrer ersten Bilanz gegenüber der OP.

Es gab neben den klassischen Marktwaren wie Bekleidung, Haushaltshilfen oder Glasreinigern auch kleine Besonderheiten in der Fußgängerzone. Etwa die Möglichkeit, sich in nur einer Viertelstunde porträtieren zu lassen. Der Zeichner verstand augenscheinlich sein Handwerk.

Im Bürgerhaus befand sich die Brauchtumsausstellung und das kleine Café der Damengymnastikgruppe Niederwald. „Das ist zu einer Institution geworden“, lobte Hannelore Wachtel. Etliche Portionen Erbsensuppe gingen wieder über die Theke und natürlich Kaffee und Kuchen. Gegen 15 Uhr waren die Torten ausverkauft. „Aber wir hatten Waffelteig in der Hinterhand, damit niemand hungrig nach Hause gehen muss“, sagt Karin Geisel.

Hinzu kam die Autoschau auf dem Marktplatz. Dort hatte auch das Eiscafé wieder geöffnet. Viele Besucher drängten sich am Sonntag rund um die aktuellen Fahrzeuge, die locker verteilt auf dem Platz standen. Eine Woche vorher hätte mancher Aussteller angesichts des Wetters noch Sorge gehabt, so Wachtel. „Aber es ist ja zum Glück anders gekommen“.

von Michael Rinde

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