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Synagogen-Besuch ragt heraus

Volkshochschule Synagogen-Besuch ragt heraus

Auf Interesse stößt der Einführungskurs in das Judentum der Volkshochschule Kirchhain. Dani Danieli, der als Rabbiner in der jüdischen Gemeinde Bad Kreuznach tätig ist, leitet den Kurs.

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In der Marburger Synagoge ließen sich Kursteilnehmer die Torarolle erläutern. Privatfoto

Kirchhain. Ein Höhepunkt des Kurses war der Besuch der Synagoge in Marburg. Die Synagoge sei ein „Sammelplatz“, in dem mindestens zehn Gerechte zusammen kommen sollen, erläuterte Gemeinderat Thorsten Schmermund. Vier gemauerte Bögen, ein markantes Bundglasfenster an der Decke und ein überdimensionaler Ringleuchter prägen das ansonsten eher schlichte Gebäude, dessen Mobiliar aus einem Kibbuz aus Israel stammt. Kursleiter Danieli vermittelt den Teilnehmern Aspekte der ältesten monotheistischen Religion und macht sie mit der jüdischen Lebensweise vertraut.

Erde des Jerusalemer Tempelbergs wird in einer beleuchteten Glasvitrine mit folgendem Leitspruch aufbewahrt: „So ich dein vergesse Jerusalem, so versage mir meine Rechte. Es klebe mir die Zunge am Gaumen, so ich dein nicht gedenke.“ Die Welt eines Juden besteht aus drei Dingen: der Tora, Gottesarbeit und einem guten Miteinander. Die Tora ist die heiligste Schrift der Juden, sie enthält die 5 Bücher Moses. Die Jüdische Gemeinde in Marburg hat heute 350 Mitglieder.

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