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„Sumpfbiber“ bekommen ihr Fett weg

Kirmes „Sumpfbiber“ bekommen ihr Fett weg

Die einen begaben sich auf Safari, die anderen nahmen die Nachbarn aufs Korn – der Umzug durch Momberg am Kirmes-Sonntag war farbenfroh und unterhaltsam.

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Die Mitglieder des Gesangvereins begaben sich während des Kirmes-Umzuges auf Safari durch Momberg.

Quelle: Florian Lerchbacher

Momberg. „Das Wasser geht, es bleibt der Dreck, den machen wir Euch auch noch weg“, lautete die Botschaft von Mombergs Brandschützer an die in diesem Jahr von Unwettern geplagten Nachbarn aus der Kernstadt. Zudem hatten sie mit dem Bau einer Arche begonnen und mit dem Hinweis versehen: „Trockene Leerstände abzugeben.“Die Neustädter können sich also darauf verlassen, dass im Notfall Hilfe naht.

Aber auch der Rest des Umzuges war farbenfroh: Danny‘s Funken präsentierten sich zum Beispiel als „Zarteste Versuchung seit es Süßigkeiten gibt“ – eine These, die wohl nahezu jeder der Zuschauer beim Blick auf den Wagen voll junger Frauen unterschreiben würde. Das Thema Afrika hatten sich, in Anlehnung an die Fußball-Weltmeisterschaft, sowohl die Mitglieder des Gesangvereins als auch die Mitglieder des Kirmes ausrichtenden Schützenvereins gewählt.

Dessen Pressesprecher Timo Stark zeigte sich zufrieden mit der Resonanz der Momberger auf die Kirmes: Zwischen 400 und 500 Besucher seien beim Disko-Abend gewesen, rund 350 Gäste füllten das Zelt beim Tanzabend am Samstag, als die Momberger Musikanten spielten, die Ranze-Garde einen Fußballtanz aufführte und sich mehrere Prominente – genauer gesagt ihre Double – wie Howard Carpendale zu Auftritten hinreißen ließen. Den Abschluss machte gestern ein Familientag.

von Florian Lerchbacher

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