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Studie sieht Ende der A 49 in Stadtallendorf

Autobahn-Bau Studie sieht Ende der A 49 in Stadtallendorf

Neuer Gegenwind gegen den Weiterbau der Autobahn 49: Die Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals hat in den Planungsunterlagen brisante Details entdeckt, die eine Klage rechtfertigen.

Stadtallendorf. Es geht um den Abschnitt Treysa-Stadtallendorf-Nord, dessen Planfeststellungsbeschluss (Baugenehmigung) vom 28. Februar bis zum 13. März in Rathäusern der Ostkreis-Kommunen für Bürger zur Einsicht offenlag.

Reinhard Forst von der autobahnkritischen Aktionsgemeinschaft hat in den Unterlagen eine bereits seit 2009 vorliegende Untersuchung des für die Planung zuständigen ASV Kassel (heute Hessen-Mobil) gefunden. Diese bislang geheim gehaltene Studie räumt laut Forst dem Abschnitt erstmals

n offiziell einen eigenen Verkehrswert ein, was rechtliche Voraussetzung für den Bau eines einzelnen Autobahn-Abschnitts ist, n und sie schließt ein dauerhaftes oder zeitweises Autobahnende bei Stadtallendorf nicht aus. n Für diesen Fall sieht sie die Hauptlast des zu- und abfließenden Autobahnverkehrs nicht auf der B 3a Gießen-Marburg-Bürgeln und auf der B 62 sondern auf der Landesstraße durch den Ebsdorfergrund. Allein bei Roßdorf soll sich das Verkehrsaufkommen vervierfachen, worauf mit Tempo-Limits und einem nicht näher definierten Lkw-Fahrverbot reagiert werden soll. Da diese "erst auf den letzten Drücker veröffentlichten Sachverhalte dem vorgegeben Ziel der A 49 widersprechen", erwäge der NABU eine Klage gegen das Teilstück Treysa-Stadtallendorf, sagte Forst.

von Matthias Mayer

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