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Streit um Schulleiter-Stelle

Streit um Schulleiterstelle Streit um Schulleiter-Stelle

Am Mittwoch entscheidet das Arbeitsgericht über den Antrag einer Lehrerin der Georg-Büchner-Schule, eine einstweilige Verfügung zu erlassen.

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Wer sein Auto künftig auf dem Schulleiter-Parkplatz der GBS abstellen wird, entscheidet sich möglicherweise vor dem Marburger Arbeitsgericht.

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Aus Sicht des Kultusministeriums steht fest, wer die Stelle des Schulleiters an der Georg-Büchner-Schule in Stadtallendorf erhält. Das Ministerium hat sich nach einer dritten Stellenausschreibung für einen Bewerber aus Marburg entschieden. Eine unterlegene Pädagogin, die an der Büchner-Schule unterrichtet, klagt dagegen vor dem Arbeitsgerichts in Marburg. Am Mittwoch entscheidet das Arbeitsgerichts zunächst, ob es eine einstweilige Anordnung erlassen wird, um die Ernennung des ausgewählten Bewerbers zu stoppen. Denn hielte dieser Bewerber seine Ernennungsurkunde in den Händen, so wäre das laut Arbeitsgerichtsdirektor Hans-Gottlob Rühle nicht mehr rückgängig zu machen. So sieht es das Beamtenrecht vor. Im Hauptverfahren, dass sich zeitlich hinziehen dürfte, müsste das Gericht dann prüfen, ob sich das Ministerium tatsächlich für den geeignetsten Kandidaten entschieden hat. Die klagende Lehrerin hatte sich zweimal als einzige Kandidaten auf die Schulleiterstelle beworben. Erst bei der dritten Ausschreibung meldete sich der zweite Kandidat. Solche Konkurrentenklagen bei Schulleiter-Stellen gelten laut Ministerium als Seltenheit.

von Michael Rinde

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