Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Steiler Aufstieg wird süß belohnt

Heidelbeertanz Steiler Aufstieg wird süß belohnt

Der traditionelle Heidelbeertanz ist noch immer ein Besuchermagnet: Hunderte Besucher machten sich am Wochenende zum Feiern auf den Weg den Schlossberg hinauf.

Voriger Artikel
Fackelschein und viele gute Freunde
Nächster Artikel
Hatzbacher freuen sich auf ihr Finale
Quelle: Karin Waldhüter

Rauschenberg. Heidelbeeren enthalten nicht nur ­viele wertvolle Inhaltsstoffe, ­sondern schmecken auch besonders lecker. Das fanden auch die Besucher des Traditionsfestes, die gestern Nachmittag zu Hunderten auf den Schlossberg kamen, um sich die beliebten Früchte in Form von Heidelbeerkuchen, Heidelbeerwein und Eis vor der beeindruckenden historischen Kulisse der Schlossruine schmecken zu lassen.
Zum 53. Mal – und zum siebten Mal unter der Regie des TSV Rauschenberg – ist das Volksfest auch in diesem Jahr zum Anziehungspunkt für die Besucher aus der Region geworden.
Viele Helfer für das Fest
Während auf dem großen Schlossplatz noch der Festgottesdienst gefeiert wurde, hatten die Vereinsmitglieder des veranstaltenden TSV Rauschenberg hinter den Kulissen alle Hände voll zu tun, um für den Ansturm der Besucher gewappnet zu sein.
Neunzig Liter Kaffee hatten Uschi Stein, Karin Hamel, Renate Gamb Hilde Kreyling, Lude Audija und Lena Susdalzew von der Gymnastikabteilung des TSV bereits vorbereitet und zum Warmhalten in Thermoskannen gefüllt.
Kassierer Horst Siegert streute noch schnell etwas Zucker über den Kuchen, dann ging die Arbeit der Vereinsmitglieder Hand in Hand und ein Kuchenstück nach dem anderen wurde über die Verkaufstheke an die Besucher weitergereicht. Insgesamt 34 riesige Kuchenplatten mit insgesamt 1088 Stück des beliebten Heidelbeerkuchens wurden an diesem Nachmittag verzehrt oder in Boxen mit nach Hause getragen.
Während der Posaunenchor Schwabendorf die Besucher musikalisch unterhielt, genossen Dieter und Lieselotte Wächtershäuser zusammen mit Elisabeth Seitz den Kaffee und Kuchen. Die Kirchhainer kamen in diesem Jahr zum ersten Mal zum Heidelbeertanz. „Nach dem Aufstieg schmeckt der Kuchen gleich noch mal so gut“, findet das Ehepaar.
650 Besucher am Samstag
Zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung war auch der Vorsitzende des TSV Herbert Schleiter, dem es vor allem um die Aufrechterhaltung der Tradition geht. „Sollte es zu den geplanten Gema-Gebührenerhöhungen kommen, dann wird es allerdings eine solche Veranstaltung nicht mehr geben“, erklärt Schleiter. Rund 650 Besucher brachten bereits am Samstagabend bei Live-Musik der heimischen Band „Moskitos“ den Tanzboden an der Schlossruine zum Beben und feierten bis in die Morgenstunden. „Das Publikum war breit gefächert. Es waren viele Ältere darunter“, so Schleiter, der sich freute, dass es zu keinerlei Tumulten kam.
Immens waren auch in diesem Jahr die Vorarbeiten, die die Vereinsmitglieder stemmen mussten. Neben dem Aufbau des Tanzbodens wurden Lichterketten durch Bäume gezogen sowie die Stromversorgung für die Kühlwagen und die Beleuchtung verlegt.
Wichtige Gegenstände wie Tische, Bänke, Gläser und ­Getränke mussten den Schlossberg hinaufgeschafft werden. In diesem Jahr gab es erstmals einen zweiten Toilettenwagen. ­Insgesamt waren etwa 30 Helfer im Einsatz. Viele Besucher ­nutzten das Shuttle-Fahrzeug für den Weg hinauf. Am späten Nachmittag sorgte dann der „B3 Express“ aus Jesberg für gute Stimmung unter den Besuchern.

Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr