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Statt Dackel und Blumen nun Varieté

Neustadt Statt Dackel und Blumen nun Varieté

„Ich kenne alle Akteure persönlich. Nur so ist die Varieté-Nacht umsetzbar – müsste ich alle komplett bezahlen, wäre das Projekt nicht umsetzbar“, sagt Zauberer Michael Stern über seine Pläne.

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Als Zauberer, der für Kinder tolle Figuren und Gegenstände aus Luftballons bastelt, ist Michael Stern nicht erst seit dem Neustadt-Treffen bekannt. Mit „geschmackvoller Zauberei“ will er markanter Bestandteil „seiner“ Varieté-Nacht werden.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Viele Menschen kennen ihn als den Zauberer, der auf Festen mit ein paar Handgriffen aus einfachen Luftballons herrliche Dackel, Blumen oder Schwerter für Kinder bastelt. Wieder andere kennen ihn aus dem Marburger Szenario, in dem er schon fünfmal eine Zauber-Nacht gestaltete. Nun hat Michael Stern Größeres vor: Er veranstaltet am Samstag, 28. Januar 2012, im Haus der Begegnung eine ganze Varieté-Nacht.

Magie, Comedy, Jonglage und Akrobatik will der Stadtallendorfer mithilfe befreundeter Künstler verbinden und so einen beeindruckenden Abend für die Zuschauer gestalten.

Als Moderator hat Stern Andreas Monien verpflichtet, „einen alten Freund, der mit viel Charme und vielen unterhaltsamen Geschichten das Publikum einbindet“ – und natürlich auch mit dem ein oder anderen Zaubertrick überraschen will. Aus Pohlheim kommt „Marabuschki“ hinzu, der den heimischen Zauberer einst mit seiner Aufführung völlig verblüffte. Eine Mischung aus Jonglage, Sprachwitz und Improvisation, kündigt Stern an und betont, dass „Marabuschki“ viele Tricks zeige, während er Einrad fahre. Über den Pohlheimer hat er auch den hessisch babbelnden Bauchredner „Tomani“ kennengelernt, der zum Beispiel die beiden Puppen „Onkel Ernst“ und „Tante Else“ im Gepäck haben könnte.

„Er steht nur mit einem kleinen Tisch auf der Bühne“, sagt Stern über Oliver Wlodarz und gerät ins Schwärmen: „Dann zieht er Karten aus der Luft oder fängt Dinge auf, die einfach auftauchen.“ Die sogenannte „Manipulation“ sei die Königsdisziplin der Zauberei – und Wlodarz ist ein echter Meister: Im Jahr 2010 gewann er den internationalen Varieté-Wettbewerb in Backnang, kürzlich landete er auf Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften. Stern lässt es sich da natürlich nicht nehmen, mit seinem Ehrengast auch einen Auftritt als Duo einzubauen.

Der Stadtallendorfer selbst will sein Publikum mit „unterhaltsamen Geschichten und geschmackvoller Zauberei“ fesseln, zum Beispiel als „Hossa, der Gedankenexperimentator“.

Die Veranstaltung abrunden sollen die beiden Breakdancer „T-Spin“ und „Young Rob“ – mit jeweils einem Solo aber auch einem gemeinsamen Auftritt. „Die gehen richtig ab. Ihre Nummern sind sehr kräftezehrend“, erklärt Stern und fasst zusammen, dass das Programm eine Mischung sei, mit der er verschiedene Zielgruppen ansprechen will.

Bei Thomas Groll stieß er zumindest schon auf gute Resonanz: Neustadts Bürgermeister hofft schon jetzt, dass die Varieté-Nacht fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders wird: „Ich habe aber natürlich auch ein Faible für Varieté.“

Karten gibt es im Neustädter Bürgerbüro, in Stadtallendorf bei Brillen-Optik Dewner oder im Internet unter www.fm-tickets.de

von Florian Lerchbacher

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