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Stadtverordnete setzen alles zurück auf null

Amöneburg Stadtverordnete setzen alles zurück auf null

Die Ausschussmitglieder rieten zur Zustimmung, am Montag sollten letztendlich die Stadtverordneten über das Konzept „Bei Anruf Licht“ abstimmen – doch so weit kam es nicht einmal.

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Die Laternen bleiben wieder die ganze Nacht an und brennen zu später Stunde nicht nur auf telefonische Bestellung.

Quelle: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Etwa zehn Monate ist es her, dass die Stadtverordneten dem probeweisen Abschalten der Straßenlaternen zwischen 1 und 4.30 Uhr nachts zustimmten.

Keine zwei Wochen ist es her, dass die Mitglieder von Bau- sowie Haupt- und Finanzausschuss „Dial4Light“ zustimmten und den Weg frei machten, um das Abschalten der Laternen zu später Stunde zur Regel werden zu lassen.

Das neue Licht-Konzept sollte Bürgern die Möglichkeit geben, bei Bedarf durch einen einzigen Anruf die Beleuchtung in gewünschten Teilen Amöneburgs für 15 Minuten wieder anzuschalten.

Die kleine Gemeinde hätte mit einem innovativen Alleinstellungsmerkmal im Landkreis aufwarten können, doch stattdessen drehten die Stadtverordneten die Uhren zurück und erinnerten sich an die Bedenken, die einst laut geworden waren.

Allen voran gingen AWG und SPD, die schon bei der Abstimmung im vergangenen Jahr „Nein“ gesagt hatten. Peter Greib (AWG) mahnte an, dass sich die Menschen auf Amöneburgs Straßen sicher fühlen sollen. Viele Bürger hätten sich bei ihm beschwert. Außerdem stünden die Einsparungen in Höhe von erwarteten 8.000 Euro pro Jahr in keinem Verhältnis zum fehlenden Sicherheitsempfinden.

Winfried Kaul (SPD) ergänzte, das Geld sei das Risiko nicht wert.

von Florian Lerchbacher

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