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Stadtallendorf will Netz kaufen und verpachten

Stromversorgung Stadtallendorf will Netz kaufen und verpachten

Stadtallendorfs Stromnetz gilt als eines der lukrativsten der Region. Die Stadt will es in eine Betreibergesellschaft überführen und verpachten.

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Wer betreibt das Stadtallendorfer Netz nach 2011? Das Bild zeigt das E.on-Umspannwerk am DAG-Gebiet.

Quelle: Michael Rinde

Marburg. Die Stadt Stadtallendorf geht eigene Wege beim künftigen Umgang mit der Geld einbringenden Stromkonzession. Das Stadtparlament entscheidet am Donnerstag zunächst über die Gründung einer eigenen Netzgesellschaft. Sie könnte mit der Stadt einen Konzessionsvertrag abschließen, das Netz vom bisherigen Betreiber E.on Mitte kaufen, um es dann an einen Betreiber zu verpachten. Der Vorteil für Stadtallendorf läge in zusätzlichen Pachteinnahmen über die Netzgesellschaft. Es scheint jedoch klar, dass die Stadt dies nicht allein bewältigen kann. Die Suche nach einem Partner läuft. E.on Mitte, die Stadtwerke und die OVAG sind in Verhandlungen mit der Stadt.

Das Biedenkopfer Stadtparlament entscheidet am Donnerstag, ob die Stadtwerke Biedenkopf ihre Versorgungsnetze für die Kernstadt und den Stadtteil Wallau in eine Gesellschaft mit E.on Mitte einbringen. E.on würde die restlichen sechs Stadtteile beisteuern. Während diese Möglichkeit von den Mehrheitsfraktionen der CDU, des Bürgerblocks und der FDP verfolgt wird, unterstützt die SPD die Stadtwerke, die das E.on-Netz übernehmen und die Gewinne allein einstreichen wollen.

Münchhausen stimmte knapp für die Kooperation mit den Stadtwerken Marburg, Fronhausen wird dies heute voraussichtlich auch tun.

von Michael Rinde und Gianfranco Fain

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

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