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Stadtallendorf lehnt Konzert mit Joe Cocker ab

Musik Stadtallendorf lehnt Konzert mit Joe Cocker ab

Die Stadt Stadtallendorf lehnte ein Konzert des Weltstars im Herrenwald-Stadion am 11. Juni 2011 ab – aus Solidarität mit der nächsten Hessentagsstadt Oberursel.

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Quelle: Olaf Heine

Stadtallendorf. Rock- und Soulstar Joe Cocker tritt am 17. Juni in Fulda auf und nicht im Stadtallendorfer Herrenwald-Stadion. Die Konzertagentur Depro aus Gemünden (Wohra) hatte das Konzert des Weltstars zunächst Stadtallendorf angeboten, von dort jedoch eine Absage bekommen.

Michael Deuker, Geschäftsführer von Depro, reagiert überrascht und enttäuscht auf das Nein aus Stadtallendorf. Er ist überzeugt: „Das hätte der Region gutgetan.“ Die Stadt Stadtallendorf begründet die Absage mit Solidarität zu Oberursel, der Hessentagsstadt 2011.

Dort sind während des Hessentags Konzerte von Roxette, Bryan Adams und den Scorpions geplant, allerdings keines davon am 11. Juni. Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) erklärte auf Anfrage, dass die Entscheidung in Rücksprache mit der Staatskanzlei in Wiesbaden gefallen sei.

Bei der Stadt Marburg hatte Depro nicht angefragt. Es sei in diesem Falle Eile geboten gewesen, in Marburg wären zu viele Behördengänge, sagt Deuker. Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) betont allerdings, dass in Marburg nicht mehr Formalitäten als andernorts nötig seien und die Stadt „Gewehr bei Fuß“ für Konzerte stehe.

von Michael Rinde

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