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Stadtallendorf gibt sich international

Hessentag Stadtallendorf gibt sich international

Stadtallendorf bekam vor mehr als zwei Jahren auch den Zuschlag für die Ausrichtung des Hessentags, um die Integrationsleistung zu würdigen. Eine Arbeitsgruppe widmet sich den eigenen Programmpunkten.

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Diese Frauen werden an mehreren Abenden italienische, russische, türkische, böhmische, aber auch hessische Küche vermitteln.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. „Im Grünen liegt die junge Stadt, die Kirchen und Moscheen hat“, heißt das Motto der ganz besonderen Stadtführungen, die es während des Hessentags in Stadtallendorf geben wird. Es ist eine Tour, die die religiöse Vielfalt dieser Stadt zeigt. Sie führt zur berühmten Barockkirche St. Katharina, die Karl Weitzel den Besuchern nahebringt, geht weiter zur Herrenwaldkirche, die Pfarrerin Stefanie Busch vorstellt, und endet in der Fatih-Moschee im Wupperweg. Dort übernimmt Serda Özoy die Führung. An sieben Veranstaltungstagen ist diese kleine religiöse Rundreise geplant.

Diese Kirchentour ist ein Teil des Programms, das die Arbeitsgruppe „Integration“ zusammengestellt hat. Stadtallendorf ist die Stadt der mehr als 70 Nationen. Das sollen die Hessentagsbesucher aus dem ganzen Land auch wahrnehmen.

Es wird gleich mehrmals sehr international beim Hessentagsprogramm zugehen. Gleich am ersten Tag ist der Internationale Kulturabend im HVT-Zelt geplant. Das Programm gestalten Gruppen aus ganz Hessen: zum Beispiel „Anglunk“, eine indonesische Folkloregruppe aus Bad Hersfeld, oder „Baris Halk Danslari“, ein türkisches Volkstanzensemble aus Köln.

Heimische Gruppen prägen den Programmpunkt „Stadtallendorf tanzt“ am 30. Mai. Im „Kinderlandzelt“ im Heinz-Lang-Park stehen vormittags die Kinder- und Jugendgruppen im Vordergrund. Sardische Folklore wechselt sich mit Gardetanz des Stadtallendorfer FCKK ab, es gibt 17 Programmpunkte. Gleich 20 Beiträge gibt es bei der Erwachsenenveranstaltung am Abend.

Ein interkulturelles Erlebnis der besonderen Art sind die internationalen Koch-Workshops. Seit Monaten bereiten sich die Frauen, die diese besonderen Kochkurse leiten, auf ihren Einsatz in der Georg-Büchner-Schule vor. Jeder Kurs erstreckt sich über einen Abend, immer mit einem anderen „Gastgeberland“. Es gibt hessische, türkische, böhmische, italienische und – zum Abschluss am 4. Juni – auch russische Küche.

von Michael Rinde

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