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Stadtallendorf brechen die Einnahmen weg

Stadtallendorf Stadtallendorf brechen die Einnahmen weg

Die Finanzsituation Stadtallendorfs spitzt sich zu. Erneut muss die Stadt rund 3,5 Millionen Euro Gewerbesteuer an heimische Unternehmen zurückzahlen. Damit kann Stadtallendorf in diesem Jahr noch mit Gewerbsteuer-Einnahmen von 21,5 Millionen Euro rechnen.

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Auch Stadtallendorfer Unternehmen haben die Wirtschafts- und Finanzkrise zu spüren bekommen. Das hat generell Konsequenzen für die Gewerbesteuereinnahmen.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Das Defizit im Stadtallendorfer Haushalt vergrößert sich damit allein in diesem Jahr auf insgesamt 11,9 Millionen Euro. Ohne die Ausgaben für den Hessentag im nächsten Jahre fiele es um 2,4 Millionen Euro geringer aus. Ob das Ende der Abwärtsspirale bei den Gewerbesteuer-Einnahmen schon erreicht ist, kann in Stadtallendorfs Verwaltung keiner absehen. In den ersten neun Monaten hat die Stadt 16,3 Millionen Euro Gewerbesteuer eingenommen. Die Stadt hofft jetzt auf das einnahmenstärkste, vierte Quartal.

Stadtallendorfs Kämmerer, Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU), macht aber nicht allein die wegbrechenden Gewerbesteuer-Einnahmen für die Situation verantwortlich: In diesem Jahr muss die Stadt zwei Millionen Euro mehr Kreisumlage an den Landkreis abführen. Die Tarifabschlüsse und Änderungen beim Betreuungsschlüssel für die Kindergärten schlagen mit 650.000 Euro zu Buche. Angesichts der dramatischen Verschlechterung der Finanzsituation muss die Verwaltung jetzt kurzfristig einen Nachtragshaushalt erstellen.

Hinter verschlossenen Türen wird in Stadtallendorf bereits über Einsparmöglichkeiten beraten. Bei der Ausrichtung des Hessentags sieht Vollmer angesichts hoher Fixkosten kaum Sparpotenzial für die Stadt.

von Michael Rinde

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