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Stadt will Gebühren von ihren Gästen

Hessentag Stadt will Gebühren von ihren Gästen

Wie viel die Mieter von Gemeinschaftsräumen der Stadt beim Hessentag zahlen sollen, ist politisch umstritten. Die SPD möchte sogar einen Topzuschlag.

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Die Stadthalle ist bei Veranstaltern von Tagungen oder Sitzungen beim Hessentag hochbegehrt.

Quelle: Tobias Hirsch

Stadtallendorf. Am Donnerstagabend muss das Stadtparlament darüber entscheiden, ob es während des Hessentags vom 28. Mai bis 6. Juni eine eigene Gebührenordnung für Bürgerhäuser, Hallen und städtische Gemeinschaftsräume geben wird. Die jetzigen Satzungen für Gemeinschaftsräume und Stadthalle regeln vieles, was beim Hessentag Standard ist, nicht. Das reicht vom Bereitstellen von Veranstaltungstechnik bis hin zum Aufräumen und Saubermachen, was während des Hessentags anders abläuft. So wird die Stadt Unternehmen für Bewirtung und Bestuhlung brauchen.

Platz in einem der Räume der Stadt ist hochbegehrt. Je näher die Räume dem Hessentagsgeschehen sind, desto begehrter sind sie. Die Stadthalle steht naturgemäß auf der Wunschliste vieler Institutionen ganz oben. Bei weitem nicht alle Termine lassen sich in der Kernstadt unterbringen. Darum ist zum Beispiel das Niederkleiner Bürgerhaus hochbegehrt. Stadtallendorf schafft mit einer eigene Gebührensatzung für zehn Tage Hessentag in mehrer Hinsicht ein Novum.

In Stadtallendorf sollen Institutionen wie Landessportbund oder Hessischer Sängerbund für Räume, Technik und Aufräumen bezahlen. Allerdings liegen die Gebühren, die die Stadtverwaltung beim Hessentag verlangen will, deutlich unter denen, die ansonsten in Stadtallendorf gelten.

von Michael Rinde

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der OP.

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