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Stadt stellt sich den „Neuen“ vor

Stadt stellt sich den „Neuen“ vor

In Regensburg wurden die Soldaten des Stabes der Division Spezielle Operationen (DSO) im Juni verabschiedet. In Stadtallendorf hieß sie die Stadt am Dienstag offiziell willkommen.

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Bürgermeister Manfred Vollmer überreichte Brigadegeneral Volker Bescht einen Wappenteller der Stadt.

Quelle: Michael Rinde

Stadtallendorf. Etwa 250 Soldaten, Stadtverordnete, Vereinsvertreter und Unternehmer teilten sich am Dienstagnachmittag den Platz im kleinen Saal der Stadtallendorfer Stadthalle. Auf der Leinwand lief eine Präsentation über das, was die „junge Stadt im Grünen“ ihren neuen Bewohnern zu bieten hat: Dazu zählten unter anderem 700 Kindergarten- und Hortplätze, Wohnraum, eine waldreiche Umgebung und auch eine lange Tradition als Garnisonsstadt der Bundeswehr.

In der Halle zeigte Bürgermeister Manfred Vollmer (CDU) zunächst durchaus Verständnis dafür, dass dem ein oder anderen Soldaten der Abschied von ihrer bisherigen Garnisonsstadt Regensburg schwergefallen sein dürfte. Doch in Stadtallendorf erwarte die Soldaten des Stabs und der Stabskompanie der Division Spezielle Operationen eine Bevölkerung, die der Bundeswehr sehr offen und gastfreundlich gegenüberstehe.

Die Bundeswehr brauche nicht zwangsläufig einen Standort, bei dem auch eine Brauerei vorhanden sei, erwiderte später scherzhaft der stellvertretende Kommandeur der DSO, Brigadegeneral Volker Bescht in Anspielung auf die bisherige Heimat der Divisionsspitze in Regensburg. Alle Zusagen, die die Stadt Stadtallendorf der Division vor der Verlegung gegeben habe, seien eingehalten worden.

Etwa 400 Soldaten sind von Regensburg nach Stadtallendorf umgezogen. Etwa 60 Prozent von ihnen haben dabei bereits ihre Wurzeln in Hessen, ihnen bleiben längere Pendelzeiten erspart.

von Michael Rinde

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