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Stadt soll bekommen, was sie braucht

Bahn AG Stadt soll bekommen, was sie braucht

Zumindest eine Klippe auf dem Weg zu einer Neugestaltung des Bahnhofsumfelds scheint gemeistert: Die Bahn AG hat geprüft, welche Flächen sie rund um das Bahnhofsgebäude entbehren kann.

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Die Bahn ist bereit Grundstücke abzugeben, die bis an die frühere Lagerhalle heranreichen.

Quelle: Tobias Hirsch

Kirchhain. Im Mai vergangenen Jahres teilte die Stadt Kirchhain der Bahn AG mit, welche Flächen sie im Bahnhofsumfeld braucht, um neue Park-and-ride-Anlagen, einen neuen Busbahnhof und vor allem einen weiteren Markt dort unterzubringen. Seit vergangener Woche hat die Stadt eine Antwort von der Bahn. Die hat ihre „Entbehrlichkeitsprüfung“ inzwischen beendet. Sämtliche Bahngesellschaften mussten ihr Einverständis geben. Das brauchte einige Zeit.

Mehr als 13.000 Quadratmeter ist die Bahntochter DB Immobilien bereit, an die Stadt zu verkaufen. 3.000 Quadratmeter Bahnhofsumfeld hat die Stadt bereits. Die gehörten seinerzeit zum Paket Bahnhofsgebäude, für die die Stadt das Vorkaufsrecht ausübte.

Die neuen Flächen sind laut Bürgermeister Jochen Kirchner eng mit dem schon erworbenen Gelände verzahnt. Sie reichen bis an den Holzverladeplatz heran. Positiv aus Sicht der Stadt: Die Bahn ist sogar dazu bereit, ein nicht mehr benötigtes Gleis auf Stadtseite stillzulegen. Auch die dort noch stehenden Hochspannungsmasten könnten zurückgebaut werden. „Dadurch erhöht sich die Verwertbarkeit des Geländes deutlich“, sagt Kirchner.

von Michael Rinde

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