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Stadt sieht keine Perspektive

Außerordentliche Kündigung Stadt sieht keine Perspektive

Erst bei einem Kammertermin im Februar nächsten Jahres entscheidet sich, ob die Stadt Stadtallendorf einer Mitarbeiterin zu Recht außerordentlich gekündigt hat.

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Mehrere Jahrzehnte arbeitete die Mitarbeiterin im Rathaus. Nach ihrer Rückkehr aus langer Elternzeit wurde sie krank.

Quelle: Rinde

Stadtallendorf. Ein Gütetermin vor dem Marburger Arbeitsgericht zwischen der Stadt und einer langjährigen Verwaltungsmitarbeiterin brachte gestern keine Annäherung. Die Stadt hatte der Frau aus Stadtallendorf am 11. Juli eine außerordentlich Kündigung geschickt.

Der Grund: Im vergangenen Herbst kehrte die Frau nach langer Elternzeit in die Stadtverwaltung zurück. Sie hatte eine halbe Stelle mit 19,5 Wochenstunden und arbeitete im Fachbereich I. Dort nahm sie unter anderem Telefonate an und unterstützte die Arbeit des Bürgerbüros.

Von den darauffolgenden sieben Monate war sie insgesamt drei Monate erkrankt. Ihr Hausarzt sprach in einem Attest vom vergangenen Mai davon, dass sie einen Arbeitsplatz benötige, an dem es keine Zugluft, keinen Publikumsverkehr und keinen Stress gebe und dass sie eine selbstbestimmte Tätigkeit brauche.

Den Termin für ein Personalgespräch konnte die Frau, bedingt durch ihre Erkrankung, nicht wahrnehmen. Auch einen ersten Termin für eine Untersuchung beim Gesundheitsamt musste sie verschieben. Die Stadt sah die Absage des Termins dagegen als eine Weigerung der Frau an, sich untersuchen zu lassen.

von Michael Rinde

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