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Stadt setzt auf die jungen Experten

Skateranlage Stadt setzt auf die jungen Experten

Seit April sind teilweise bis zu acht Jugendliche und junge Erwachsene mit Akribie und Eifer dabei, „ihre“ neue Skateranlage am Rande des Heinz-Lang-Parks zu planen.

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Einer der Jugendlichen testet ein Betonelement in einer Skateranlage.

Quelle: Stadtjugendpflege

Stadtallendorf. Sie sehen sich selbst als eine kleine Gemeinschaft, die Skater, die in Stadtallendorf und in der Umgebung auf ihren Boards unterwegs sind. Einige von ihnen verbringen seit einigen Monaten Zeit damit, sich andere Skateranlagen anzusehen. Die Gruppe war bereits in Frankenberg und vor wenigen Tagen auch in Darmstadt.

Seit April arbeiten sie mit Streetworker Andreas Schumacher und Uwe Volz von der Stadtverwaltung an einem Konzept für die neue Skateranlage am Heinz-Lang-Park. Schon vor etlichen Monaten waren einige Jugendliche auf Schumacher zugegangen und hatten ihre Mitarbeit angeboten. Der ließ sich sofort für das Angebot begeistern. „Die Jugendlichen sind die Experten. Besser kann es nicht laufen“, sagt Schumacher. Schon seit Jahren kämen von Jugendlichen Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Schäden an Geräten.

Schumacher ist Ansprechpartner für die Jugendlichen und zugleich auch die „Schnittstelle“ zur Stadtverwaltung und zum Bauhof. Alle gemeinsam wollen jetzt eine Skateranlage schaffen, die dieses Mal dem entspricht, was die Jugendlichen für ihren Sport benötigen. Denn genau das war offenbar bei der alten Anlage im Park nicht gelungen. Frank Balke, der vermutlich älteste im Bunde der jungen Gruppe, nennt ein Beispiel: Der Belag der Halfpipe war viel zu glatt und das war gefählich. „Mancher hat sogar Cola reingeschüttet, damit der Belag rauer wird“, sagt Balke.

Auf die Frage, was sich die Jugendlichen wünschen, hat Balke sofort eine Antwort: „Bei der neuen Anlage sollten Betonelemente genommen werden.“ Sie wären zwar in der Anschaffung etwas teurer, wären aber nicht so reparaturanfällig wie die alten Holzelemente.

von Michael Rinde

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