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Stadt chlort jetzt länger

Erfurtshausen Stadt chlort jetzt länger

Amöneburgs Stadtverordnete waren am Montagabend schnell fertig. Besonders interessant wurde es unter dem Punkt Verschiedenes, als es um das Thema Keime im Trinkwasser ging.

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Nach der Chlorung ist eine intensive Spülung des Leitungsnetzes erforderlich.

Quelle: Archivfoto

Erfurtshausen. Auf die Frage eines Stadtverordneten gab Bürgermeister Michael Richter-Pletttenberg am Montagabend noch einmal einen Überblick über die Situation rund um die Verkeimung im Trinkwasser in den Stadtteilen Erfurtshausen und Mardorf. Mittlerweile in der dritten Woche muss die Stadt das Wasser chloren. Bei der bisher letzten Probe fand sich erneut eine leichte Keimbelastung.

Am Montag besichtigten Vertreter des Gesundheitsamtes und der Stadt die verschiedenen Wasserversorgungsanlagen im betroffenen Stadtgebiet.

Während Kernstadt und Rüdigheim über eigene Netze verfügen, ist die Wasserversorgung in Erfurtshausen, Mardorf und Roßdorf miteinander verknüpft und liegt allein in Händen der Stadt Amöneburg. Auf den Rat des Gesundheitsamtes will die Stadt dem Trinkwasser jetzt über einen längeren Zeitraum Chlor zusetzen. Bisher habe man sich auf zwei kurzzeitige Stoßchlorungen beschränkt, erklärte Bürgermeister Richter-Plettenberg. Nach der Chlorung spült die Stadt das Netz mit hohem Aufwand, um sicherzustellen, dass sich die desinfzierende Lösung verteilt.

Die längere Chlorung bedeutet allerdings auch, dass die Stadt frühestens am 17. November Entwarnung geben kann. Nach der Chlorung muss etwas Zeit vergehen, bevor neue Analysen möglich sind. Wasserproben mit Chlorgehalt sind wertlos.

von Michael Rinde

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