Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Stadt bürgt für 1,3 Millionen Euro

Neustadt Stadt bürgt für 1,3 Millionen Euro

Wie erwartet folgten Neustadts Stadtverordnete den Empfehlungen des Haupt- und Finanzausschusses und gaben grünes Licht für überplanmäßige Ausgaben und eine Bürgschaft.

Voriger Artikel
Stadtallendorf vor Jubel oder Trauer
Nächster Artikel
Kirchner bekommt „hartes Mandat“

Eine Kampfabstimmung war nicht notwendig: Die Stadtverordneten stimmten einer Bürgschaft zu und den überplanmäßigen Ausgaben für das Neustadt-Treffen, währenddessen dieser Ritterkampf vonstatten ging.

Quelle: Florian Lerchbacher

Neustadt. Die „Netzgesellschaft Herrenwald“ der Städte Neustadt und Stadtallendorf ist so weit, dass sie die Stromnetze zu Beginn des kommenden Jahres übernehmen kann. Die „Beteiligungsgesellschaft Herrenwald“ muss nun 49 Prozent der Gesellschaftsanteile erwerben, die rund 4,35 Millionen Euro wert sind. In Zeiten klammer Kassen erfolgt die Finanzierung der Summe über Kommunalkredite. Damit die Beteiligungsgesellschaft diese zinsgünstig erhält, sind Bürgschaftserklärungen der beiden Städte notwendig.

Gemäß der Anteile an der Gesellschaft muss Neustadt für rund 1,25 Millionen Euro bürgen, Stadtallendorf derweil für rund 3,1 Millionen Euro. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte am Montag für die Übernahme der Bürgschaft in Höhe von maximal 1,3 Millionen Euro, ein solcher Beschluss kommt auf Stadtallendorfs Bürgervertreter noch zu.

Für die Grundsatzentscheidung über die Zukunft des Hauses der Begegnung – Sanierung, Teilsanierung oder Aufgabe – hatten die Stadtverordneten weitere Informationen eingefordert und angeregt, einen Sachverständigen aus der Sparte Gaststättenwesen um Rat zu bitten, unter anderem zu einer Standort- und Marktanalyse, zum Objekt an sich oder zu einer Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Ebenfalls einstimmig und positiv fiel die Entscheidung zu den überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 25.000 Euro für das Neustadt-Treffen aus. Die Stadt hatte, als klar wurde, dass es auf der Einnahmenseite gut aussieht, zusätzliches Geld vornehmlich in die Sicherheit gesteckt. Insgesamt kostete sie das Fest etwas mehr als 50.000 Euro – allerdings hatte sie gemäß Haushaltsplanung in den vergangenen fünf Jahren jährlich 15.000 Euro für die Veranstaltung zurückgelegt, eine Initiative, die schon unter Ex-Bürgermeister Manfred Hoim ins Leben gerufen worden war.

von Florian Lerchbacher

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr