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Stadt Amöneburg schränkt Winterdienst ein

Amöneburg Stadt Amöneburg schränkt Winterdienst ein

Die Stadt schaltet probeweise für ein Jahr nachts die Straßenbeleuchtung aus, zudem reduziert sie – ebenfalls zunächst probeweise – den Winterdienst.

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Im Spielzeugland räumt der Bauhofsmitarbeiter die Straßen kostenlos. Im echten Leben will die Stadt Amöneburg 20.000 Euro mit der Einschränkung des Winterdienstes sparen.

Quelle: Florian Lerchbacher

Amöneburg. Die Stadt Amöneburg speckt den Winterdienst ab und hat aus diesem Grund ein Drittel der Straßen aus dem Räum- und Streuplan gestrichen. Ausschlaggebend waren die Erfahrungen, die sie im vergangenen Winter machte, als vielerorts das Salz knapp wurde und „nur echte Gefahrenstellen mit Splitt abgestreut werden konnten“, erklärte Michael Richter-Plettenberg: „Da sahen wir, dass das Leben trotzdem weitergeht.“

Der Streuplan der Stadt stamme aus dem Jahr 1997, betonte der Bürgermeister. Daher hätten sich Magistrat und Stadtverwaltung mit dem Thema befasst und auf Vorschlag von Bauhofsleiter Uwe Georg – der zuvor entsprechende Fortbildungslehrgänge besucht habe – Veränderungen vorgenommen.

„In der Vergangenheit wurden nahezu alle Straßen geräumt. Das ist aus Sicht der Bürger mitunter wünschenswert, aber rechtlich nicht notwendig“, sagte Richter-Plettenberg mit Verweis auf die finanzielle Situation der Kommunen, die nahezu alle nach Einsparmöglichkeiten suchten. 20.000 Euro könne die Stadt Amöneburg sparen.

von Florian Lerchbacher

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