Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Ostkreis Spezialpumpen leeren Becken
Landkreis Ostkreis Spezialpumpen leeren Becken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:34 16.06.2014
Zwei Feuerwehrleute befüllten auf kreative Art eine der Hochleistungspumpen, um sie startklar zu machen. Foto: Michael Rinde
Stadtallendorf

Es war eine ganz besondere Ausbildungseinheit, die die Leiter der 21 Katastrophenschutz-Züge des Landkreises im geschlossenen Stadtallendorfer Hallenbad am vergangenen Freitag absolvieren konnten. Möglich war sie nur, weil das Stadtallendorfer Hallenbad vor der Sanierung steht und die Becken ehedem abgelassen werden müssen.

Das machte es möglich, die „Hochwasserkomponenten“, die der Kreis bereithält, intensiv auszuprobieren. Zu dieser Ausrüstung, die zu gleichen Teilen in Marburg und Kirchhain bereitgehalten wird, gehören Hochleistungspumpen. Sie schaffen einen Leistung von bis zu 5000 Litern pro Minute. Bei der Ausbildungseinheit im Hallenbad ging es dabei um ein VOlumen von 500000 Litern.

„Das ist eine einmalige Gelegenheit für uns, mit den verantwortlichen der Katastrophenschutz-Züge zu üben“, sagte Kreisbrandmeister Stephan Schienbein. Möglich wurde diese einmalige Gelegenheit durch die Stadtwerke Stadtallendorf. Betriebsleiter Giselher Pontow und Schwimmmeister Horst Kraft hatten die Planung für das Ausräumen des Gebäudes kurzfristig umgestellt, um den Feuerwehren zu helfen. Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligten sich an der Ausbildungseinheit, die der stellvertretende Kreisbrandinspektor Jörg Fackert leitete. Schlauchleitungen führten das aus dem großen Becken abgepumpte Wasser zunächst in das bereits leere Kinderbecken. Von dort floss es langsam durch einen Filter in die Kanalisation.

Es galt, viele praktische Details zu trainieren, etwa das richtige Befüllen der zunächst leeren Pumpen, was unter Einsatzbedingungen zu einer echten Herausforderung werden kann.

Rund 30000 Euro haben Kreis und Land ausgegeben, um die Gerätschaften für den Hochwassereinsatz anzuschaffen. Einen Teil der Ausrüstung hatten die 120 Einsatzkräfte, die im vergangenen Jahr im Katastropheneinsatz im brandenburgischen Mühlberg waren, seinerzeit schon mitgenommen. „Wir haben das Gerät dort aber nicht gebraucht“, sagt Schienbein.

Der groß angelegten Ausbildungseinheit, die bis nach 22 Uhr am Freitag dauerte, ging eine intensive Unterweisung durch Schienbein wie auch Kreisbrandmeister Thorsten Thierbach voraus. Dabei ging es auch um die eigene Sicherheit: Die Pumpen sind so stark, dass sie gegebenenfalls auch eine Hand ansaugen können. Da sie zum Teil über Häckselwerke verfügen, könnten die Konsequenzen verheerend sein.

von Michael Rinde

Das Wetter war am Sonntag absolut kirmesfreundlich. „Schön, dass so viele den Festzug dieses Jahr mal wieder gesehen haben“, freute sich eine Zuschauerin.

15.06.2014

Als Service für Wanderer, die mit dem Auto anreisen, um auf dem permanenten Waldwanderweg „Rund um den Wetzstein“ zu wandern wurde ein Parkplatz angelegt.

18.06.2014

Kennenlernen funktioniert am besten durch Gespräche und gemeinsames Feiern. Beides passierte beim Begegnungsfest, das der „runde Tisch“ mit den Bewohnern des Asylbewerberheims in Wohra organisierte.

18.06.2014
Anzeige