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Spektakel findet würdigen Abschluss

Kulturspektakel Spektakel findet würdigen Abschluss

Wegen des Fußballländerspiels mit deutscher Beteiligung fiel die Nacht der Blasmusik in diesem Jahr kürzer aus als üblich. Dafür dauerte der Rockabend am Samstag bis nachts um 2 Uhr.

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Von ganzem Herzen Fußballer und Sänger

Die Gruppe „Irrlicht und Irrsinn“ gab mit ihrer Feuershow dem Softeis-Konzert eine ganz besondere Note.

Amöneburg. Amöneburg. Vier Blaskapellen, Fußball auf Großbildleinwand und Unterhaltung in Mundart standen am Freitag an. Der Musikverein Erfurtshausen, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, machte den Auftakt. Die Musiker eröffneten ohne ihren Dirigenten, Marquard Nau-Mallin, den Abend schwungvoll mit dem Montana-Marsch. Sabine Zeidler und Otto Leib bildeten ein harmonisches Gesangsduo bei dem Stück „Wenn der Tag zu Ende geht“. Die Roßdorfer Musikanten spielen scheinbar am liebsten Polkas. Zumindest überzeugten sie unter der Leitung von Rainer Höfer mit gleich drei Stück. Die Roßdorfer Musikanten feiern im kommenden Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. An das Alter der Blaskapelle der Kolpingfamilie Amöneburg kommt jedoch keine andere in der Stadt heran, denn sie wurde bereits 1904 gegründet. Musikalisch präsentierten sie Marsch, Walzer und Polka.

Eng wurde es auf der Bühne, als Benjamin Klingelhöfer mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Mardorf an der Reihe war. Nach dem preußischen „Torgauer Marsch“ wagte sich das Orchester an das Stück „Fate of the Gods“ und entführte die Zuhörer in die Sagenwelt.

Den Abschluss, bevor König Fußball regierte, bildete der von allen vier Kapellen gespielte Marsch „Gruß an Böhmen“. Nach dem 4:2-Erfolg traten dann noch „Halb sechs“ auf - eine Gruppe aus Alsfeld, die in Mundart sang.

Am Samstag stand mit dem Rockkonzert der krönende Abschluss an. Höhepunkt war der Auftritt von Softeis, bestehend aus Werner und Gerhard Eismann, Ronny Moucka, Michael Walter und Armin Holten, die mit legendären Hits ihr Publikum begeistern. „Ich bin mit den Eismännern zur Schule gegangen. Ihre Musik ist mit den Jahren immer besser geworden“, meinte Birgit Stei aus Beltershausen. „Wir stehen auf Rock“, waren sich Adrian Cada und Markus Schauberer aus Albshausen einig.

Auch die „Location“ fanden die Besucher sehr reizvoll. Kurzum, die Erwartungen waren groß - und sollten in vollem Maße erfüllt werden.

Die aus Mardorf kommenden Vorgruppen Kabitt und Glassbowstones brachten die rund 400 Besucher schon einmal in Stimmung. Softeis machte mit seiner Show das „Spektakel“ rund: Das Feuerwerk an Rockmusik paarte sich mit Gitarrenvirtuosität, einem absolut wandlungsfreudigen Sänger Ronny Moucka und vor allem dem Spiel mit dem Feuer. Das Konzert bot nämlich nicht nur etwas für die Ohren, auch die Augen kamen auf ihre Kosten. Die Gruppe „Irrlicht und Irrsinn“ begleitete zahlreiche Titel mit einer Feuershow. Rund ein halbes Dutzend der Lieder bekam so eine ganz einzigartige Note.

Frauenpower gab dem Konzert einen weiteren Kick: Moucka glänzte als Tina Turner verkleidet. Friederike Kreh aus Ebsdorfergrund begeisterte mit ihrer Powerstimme bei „Oh baby love“ von Mother‘s Finest. Sie gab auch dem Beatle-Song „­Come together“ die Stimme, bei dem Softeis gemeinsam mit den Glassbowstones und Kabitt auf der Bühne standen.

von Klaus Böttcher

und Martina Becker

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