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Sonnenschein mobilisiert die Wanderer

Deutlich mehr Teilnehmer Sonnenschein mobilisiert die Wanderer

Der IVV-Volkswandertag der Wanderfreunde Amöneburg hielt frühherbstlichen Naturgenuss und beeindruckende Ausblicke bereit.

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Die Wanderer aus Kriegsfeld in der Pfalz waren mit den Wanderstrecken rund um Amöneburg hochzufrieden. Die Pfälzer stellten mit 40 Teilnehmern eine der größten Gruppen. Foto: Björn-Uwe Klein

Amöneburg. Sonniges und warmes Wetter sowie eine große Zahl an Teilnehmern machten den IVV-Volkswandertag der Wanderfreunde Amöneburg zu einem vollen Erfolg. 514 Wanderer aus nah und fern waren am autofreien Sonntag in und um Amöneburg unterwegs - 140 mehr als im vergangenen Jahr, als Regen und Kälte den Veranstaltern ungünstige Bedingungen bescherten.

Helmut Graff, Vorsitzender der Wanderfreunde Amöneburg, erklärte, dass insbesondere die Beteiligung aus den Reihen der örtlichen Vereine stark vom Wetter abhänge. „Viele entscheiden sich bei gutem Wetter sonntagmorgens noch spontan, mitzulaufen.“ Dass das Wetter diesmal mitspiele, sei ein großes Glück.

Teilnehmerstärkste Gruppe waren die Wanderfreunde aus Dietkirchen (54 Wanderer) vor den Wanderfreunden aus Hainzell (43), Kriegsfeld (40), Neustadt (37) und Niederklein (33). Unter den örtlichen Vereinen war der MGV Tafelrunde Amöneburg mit 16 Teilnehmern am stärksten vertreten, gefolgt von der Frauengemeinschaft (zwölf) und dem TSV Amöneburg (elf). Die Tauzieh- und Wanderfreunde aus Rüdigheim stellten 17 Teilnehmer.

Angeboten wurden eine Sechs- und eine Zehn-Kilometer-Strecke. Start und Ziel war das Vereinsheim des TSV Amöneburg, wo die Wanderfreunde Amöneburg ihren Gästen Getränke und Speisen offerierten.

Beide Strecken führten vom Vereinsheim zunächst über die Wenigenburg auf den Mauerrundweg. Dort bot sich den Wanderern um die Mittagszeit, als der Nebel sich verzogen hatte, ein Blick über mehr als 40 Ortschaften. Weiter ging es über den Obstweg zur Lindaukapelle, wo sich die Wege trennten. Während die kürzere Route von dort aus zurück zum TSV-Vereinsheim verlief, machten die Teilnehmer der Zehn-Kilometer-Strecke noch einen Schlenker über die „Schleuse“ bei Kirchhain.

Große Zufriedenheit herrschte nicht nur bei den Veranstaltern. „Besser hätte es nicht sein können“, sagte Otto Ramb von den Wanderfreunden Wiesbachtal-Kriegsfeld im Gespräch mit der OP. „Anfangs war die Strecke steil, was das Wandern später umso schöner macht.“ Auch die reizvolle Natur, die weiten Ausblicke und das historische Flair Amöneburgs schätzt der Pfälzer, der mit seinem Verein schon das zweite Mal am IVV-Wandertag in Amöneburg teilnahm.

von Björn-Uwe Klein

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