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Ostkreis Siegerskulptur bleibt an ihrem Platz
Landkreis Ostkreis Siegerskulptur bleibt an ihrem Platz
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17:44 18.12.2013
Noch stehen die „Tanzenden Blätter“ von Mihaela Kamenova provisorisch auf Betonklötzen zwischen dem Feldweg und dem Parkplatz am Bahnhof. Möglicherweise wird auch diese Skulptur in Kirchhain verbleiben – an einem anderen Ort. Foto: Matthias Mayer
Kirchhain

Entscheidend sei, ob die Stadt für eine Neuauflage des Bildhauer-Symposium noch mal eine Förderung bekomme, erklärte Bürgermeister Jochen Kirchner (parteilos) auf Anfrage der OP. Die erste Veranstaltung war für die unter dem hessischen Schutzschirm stehende Stadt kostenneutral - dank einer Förderung durch die Region Burgwald und Spenden privater Mäzene.

Und auf seine kunstsinnigen Mäzene kann sich Kirchhain weiter verlassen. Wie der Bürgermeister berichtete, werden neben der Siegerskulptur des Wahl-Münchners Heiko Börner wahrscheinlich weitere Arbeiten in Kirchhain verbleiben.

Ein privaterGönner steht bereit

Ein privater Gönner habe dies signalisiert. Allerdings seien die Gespräche aus zeitlichen Gründen noch nicht abgeschlossen worden, sagte Jochen Kirchner. Zudem hat sich beim Stadtoberhaupt ein Privatmann gemeldet, der eine der fünf im September in Kirchhain entstandenen Skulpturen kaufen möchte.

Laut Ausschreibung des Bildhauer-Symposiums wird die Siegerskulptur angekauft und in den Kirchhainer Skulpturenpfad integriert. Und das ist eben die vier Meter hohe Holzarbeit Heiko Börners, die die Kirchhainer und ihre Gäste bei einer Abstimmung mit überwältigender Mehrheit auf den Sieger-Thron gehoben hatten.

Und diese kann jetzt doch an ihrem Standort im Pflanzenbecken vor dem Bahnhof bleiben. Beim bearbeiten des Eichenstammes war Heiko Börner auf großflächige Faulstellen gestoßen, die eine grundlegende Veränderung des Entwurfs erforderten und eine dauerhafte Aufstellung der Arbeit im Freien verboten.

„Heiko Börner war noch einmal in Kirchhain, hat die Skulptur mit einer schützenden Lasur überzogen und glaubt nun, dass sie an diesem genialen Platz vor dem Bahnhof bleiben kann“, sagte der Bürgermeister. Vorsorglich werde der Künstler nach dem Winter noch einmal nach Kirchhain kommen, um die Hohlstelle am Fuß der Skulptur zu begutachten.

Für eine neuerliche Rückkehr hat der gebürtige Arnstädter noch einen weiteren Grund, denn die Stadt hat dem Preisträger eine weitere Zusammenarbeit angetragen. Im Zuge der großflächigen Erneuerung des südlichen Stadteingangs gehe es am Amöneburger Tor darum, den eigentlichen Stadteingang prägnant erkennbar zu machen, erklärte Jochen Kirchner. Heiko Börner habe sich interessiert gezeigt, für diese Aufgabe einen Idee zu entwickeln, erläuterte Jochen Kirchner.

Abgesehen vom Finanzierungsvorbehalt könne er sich sehr gut auch in Zukunft Bildhauer-Symposien in Kirchhain vorstellen - allerdings in einem gewissen zeitlichen Abstand, weil der erhebliche organisatorische Aufwand nicht jedes Jahr leistbar sei. „Es war für mich ein tolles Erlebnis, die fünf Künstler kennen zu lernen“, bekannte der Bürgermeister. Ihn habe nicht allein der Entstehungsprozess der fünf Kunstwerke in Kirchhain beeindruckt, sondern auch die „unglaubliche harten Arbeit“, die hinter diesem stehe. „Insbesondere Mihaela Kamenova und Heiko Börner haben wie Schwerstarbeiter geschuftet, um ihre Arbeiten pünktlich abzuschließen“, sagte der Bürgermeister.

von Matthias Mayer

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