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Sieben Neuzugänge zum Jubiläum

50 Jahre landfrauen-Verein Schwabendorf Sieben Neuzugänge zum Jubiläum

Die Pflege von Brauchtum und Kultur in ihrem Heimatdorf und die persönliche Weiterbildung standen Pate, als 17 Schwabendorferinnen im Herbst 1962 den Landfrauenverein zu gründen.

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Gemeinsam ehrten die Bezirksvorsitzende Ute Lepper (links) und die Vereinsvorsitzende Erna Hampach (Fünfte von links) die Gründungsmitglieder des Schwabendorfer Landfrauen-Vereins (von links) Katharina Block, Martha Naumann, Margarethe Naumann, Elisabe

Schwabendorf. Am Samstag feierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit zahlreichen Freunden, Gönnern und Gästen im Schwabendorfer Dorfgemeinschaftshaus das 50-jährige Bestehen des Vereins. Der Posaunenchor eröffnete mit einem Jubiläumsständchen die Feierlichkeiten, ehe sich die Gastgeberinnen mit einem Liedvortrag vor 120 Gästen zu Wort meldeten.

Ein Verein mitWohlfühl-Klima

„Es ist uns nach wie vor ein großes Anliegen, dass sich unsere Frauen bei uns wohlfühlen“, umriss die Vereinsvorsitzende Erna Hampach die bereits seit 1962 geltenden Ziele des Vereins. Und die haben an Zugkraft nichts verloren. Mit großer Freude hieß Erna Hampach zum Jubiläum sieben jüngere Frauen als neue Vereinsmitglieder willkommen.

Die Vorsitzende berichtete von einem regen Vereinsleben mit Vorträgen, Erfahrungsaustausch, Reisen und geselligem Beisammensein. Die Landfrauen verstünden das ehrenamtliche Engagement als Herausforderung und Chance. Allerdings habe es in den 50 Jahren der Vereinsgeschichte auch einen deutlichen Wandel in den persönlichen Lebensumständen vieler Landfrauen gegeben. Waren früher die meisten Vereinsmitglieder vor allem in der Landwirtschaft beschäftigt, so stehen heute viele in einem Arbeitsverhältnis, bei dem Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden müssen.

Ute Lepper, Vorsitzende des Bezirkslandfrauenvereins Marburg, lobte das vielfältige Engagement der Landfrauen aus dem Rauschenberger Stadtteil. In 50 Jahren habe sich der Verein erfolgreich darum bemüht, seine Mitglieder auf sozialer und kultureller Ebene, aber auch in Sachen Allgemeinbildung zu fördern, stellte die Bezirksvorsitzende fest.

„Unser Dorf wäre um vieles ärmer, wenn es Euch nicht gäbe. Hätte ich einen Hut dabei, würde ich ihn ziehen“, würdigte Pfarrer Dierk Brüning das breit gefächerte Engagement der Landfrauen zum Wohle der Dorfgemeinschaft.

Bewahrer von Kulturund Brauchtum

Thomas Müller, Vorsitzender des gemischten Chors aus Schwabendorf, lobte auch im Namen der Ortsvereine das Wirken der Landfrauen für die Bewahrung der Kultur und des Brauchtums und deren Unterstützung des alljährlichen Backhausfestes in dem 325 Jahre alten Hugenottendorf. „Man könnte die Landfrauen als multifunktionale Einrichtung in Kultur und im Sozialbereich bezeichnen. Jedes Dorf kann sich glücklich schätzen, wenn es einen solchen Verein in seiner Mitte hat“, stellte Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl fest. Mit einem Gedicht erinnerte Katharina Dersch an die guten alten Zeiten.

Mit derzeit 80 Mitgliedern und vielen über das Jahr verteilten Veranstaltungen gehört der Schwabendorfer Landfrauenverein derzeit zu den aktivsten Vereinen von Rauschenberg.

von Alfons Wieber

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