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Sie bringt Leben in die Einrichtung

Jubiläum Sie bringt Leben in die Einrichtung

Großes Lob von ihrem Chef nahm Claudia Orth, die Leiterin des Familienzentrums "Kindertagesstätte" Regenbogen, während der Feier anlässlich ihres Dienstjubiläums entgegen.

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Kinder und Erzieher sangen für „ihre“ Leiterin Claudia Orth (rechts).Foto: Florian Lerchbacher

Neustadt. Die lobenden Worte von Bürgermeister Thomas Groll nahm Claudia Orth gewohnt gelassen hin. Der Gesang und die Geschenke der Regenbogen-Kinder und ihrer Erzieherinnen rührte die Einrichtungsleiterin dann aber doch zu Tränen: „Ich komme immer gerne hierher“, betonte sie, nachdem sie Kindern und Kollegen gegenüber ihre Freude über die Zusammenarbeit, die Geschenke und die Lieder ausgedrückt hatte.

Dabei hatte Groll herausgestellt, dass Orth in den vergangenen 25 Jahren weitaus mehr als den Alltag bewältigte: Sie habe beispielsweise den Anstoß zur Gründung eines Fördervereins und der damit einhergehenden finanziellen Entlastung der Stadt gegeben: „Sie legen immer Wert darauf, das Beste für die Kindertagesstätte und die Kinder zu erreichen.“ Sie habe aber vor allem in einer der schwersten Stunden des Regenbogens großen Einsatzwillen gezeigt. Der Rathauschef erinnerte daran, wie die Einrichtung im Sommer 2009 quasi von heute auf morgen geschlossen werden und der Kindergarten umziehen musste - und das mitten im Urlaub: „Das war eine große Leistung.“ Im August 2011 war die Leidenszeit dann vorbei, und der Regenbogen grüßte farbenfroh aus einem neuen, modernen Gebäude.

Groll erinnerte aber auch daran, wie Orth im Januar 1992 ihren Dienst bei der Stadt antrat und „Leben“ in die Einrichtung brachte. Nur sieben Jahre später wurde ihr - die ihre Ausbildung zur Erzieherin und ihr Anerkennungsjahr an der Bettina-von-Arnim-Schule in Marburg absolviert hatte - dann auch die Leitung übertragen.

Der Bürgermeister hob des Weiteren hervor, dass die Kita am „Leben der Kommune“ teilnehme und sich beispielsweise beim Kirmesumzug präsentiere oder zu Feiern oder Tagen der offenen Tür einlade.

Ein weiterer Meilenstein war die Entwicklung der Kindertagesstätte hin zum Familienzentrum. Den Weg hätten sie und ihr Team gemeinsam mit der Stadtverwaltung mit großem Einsatz beschritten, stellte Groll heraus und berichtete, dass eine weitere Veränderung anstehe: Um der Einrichtung mehr Platz zu geben, sei geplant, die Bibliothek ins Haus der Begegnung (nach dessen Sanierung) zu verlegen. So gebe es im Regenbogen mehr Platz für Kinder und Veranstaltungen - und im ehemaligen Soldatenheim nicht nur Räumlichkeiten wie den großen Saal oder die Bierstube für Feiern, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen.

von Florian Lerchbacher

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