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Selbst Lady Gaga ist dabei

Rockkonzert Selbst Lady Gaga ist dabei

Am Ostersonntag bewies Mardorf eindrucksvoll seines Ausnahmestellung als Mekka des harten Rocks im Ostkreis.

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Rauch und Nebel sorgten während des Glassbowstones-Konzerts für ganz besondere Lichtverhältnisse.Foto: Kai Erdel

Mardorf. Die Mardorfer Band Glassbowstones hatte anlässlich ihres 20. Geburtstages zum Konzert in den altehrwürdigen Raabs Saal geladen. Zu Beginn schien es, als würden nur wenige Gäste der Einladung folgen, denn zum geplanten Konzertbeginn um 20 Uhr wartete bloß eine Handvoll Besucher auf die Musiker. So startete die Vorgruppe - die ebenfalls in Mardorf beheimatete Band Kabitt - erst um 20.45 Uhr mit ihrem Programm und heizte dabei der immer größer werdenden Besuchermenge gehörig ein.

Als eine Stunde später dann die Glassbowstones die Bühne betraten, waren es 250 Anhänger der harten und rockigen Musik, darunter auch die nur wenige Meter entfernt wohnenden Eismänner von Softeis, die in lauten Jubel ausbrachen.

Dichter Nebel der eigens für das Konzert organisierten Nebelmaschine verband sich mit dem Rauch der unzähligen vom Publikum konsumierten Zigaretten und tauchte Georg Rhiel (Bass), Markus Semmler (Gesang), Thorsten Schick (Gitarre), Jürgen Schnare (Gitarre), Bertram Rhiel (Keyboard) und Christian Schick (Schlagzeug) in Verbindung mit der Lichtanlage zu den Klängen von „Life ­Line“ in ein geradezu mystisches Licht.

Neben wenigen eigenen Liedern, bei denen die ehemalige Bassistin Claudia Koch ebenfalls zu der Band stieß, rockten die Glassbowstones zweieinhalb Stunden lang Altes und Neues, Englisches und Deutsches, Hartes und Softes.

Mit ungeheurer Dynamik und vollem Einsatz wurden die unterschiedlichsten Stücke im von den Fans geliebten „Glassbowstones-Stil“ präsentiert, welcher selbst hartgesottene Rockfans eher ruhige Lieder wie ­„Knowing me, knowing you“ von Abba oder „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller begeistert mitsingen ließ.

Die aus zwanzig Jahren Bühnenerfahrung resultierende musikalische Perfektion und Präsenz begeisterte das Publikum, egal ob jung oder alt, umgehend. Die „Stones“ bewiesen, dass sie jedem Lied ihren Stempel aufdrücken können - sei es „Bad Romance“ von Lady Gaga, „Smoke on the Water“ von Deep Purple oder Songs von den Toten Hosen, Die Ärzte oder Liquido.

von Kai Erdel

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