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Schwarzwild zurückgedrängt

Hegegemeinschaft Schwarzwild zurückgedrängt

Bei der Jahreshauptversammlung der Hegegemeinschaft Stadtallendorf / Marburg III gab es einen Wechsel an der Spitze. Peter Glinski löste Hubert Bening ab.

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Der neue Vorsitzende Peter Glinski (von links), sein Stellvertreter Hubert Bening, Neustadts Bürgermeister Thomas Groll und Hans Walz betrachten die Jagdtrophäen.

Quelle: Klaus Böttcher

Mengsberg. Zur Hegegemeinschaft gehören 30 Jagdbezirke. Während der Jahreshauptversammlung zog die Hegegemeinschaft Bilanz und stellte die Trophäen der vergangenen Jagdsaison zur Schau. Auch Vorstandswahlen und die Ehrung verdienter Mitglieder stand auf der Tagesordnung.

„Es war für uns ein erfolgreiches und zugleich medienwirksames Jahr“, sagt der neue Vorsitzende Peter Glinski rückblickend. Er meint damit den Duftzaun an der Bundesstraße 454 zwischen Stadtallendorf und Neustadt. „Wir haben einen schönen Erfolg zum Schutz der B 454 erzielt“, freut sich Hubert Bening. Die Unfälle mit Schwarzwild hätten deutlich nachgelassen. Damit der Duftzaun Wirkung zeigt, muss allerdings alle vier Monate nachgeimpft werden. Das Projekt an der B 454 geht insgesamt drei Jahre. 293 Stück Schwarzwild seien im vergangenen Jahr erlegt worden. Im Vorjahr waren es noch 400 gewesen.

Auf das neue Jahr blickend meinte Bening, dass der Waschbär auf dem Vormarsch sei und intensiv bejagt werden müsse. In Hessen liege der Waschbär mit 16 636 erlegten Stücken bundesweit an der Spitze.

von Klaus Böttcher

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