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Schüler spenden Erlös ihres Martinsmarktes

Spende Schüler spenden Erlös ihres Martinsmarktes

Die Jungen und Mädchen der Mardorfer St.-Martin-Schule machten dem Namensgeber ihrer Schule wieder alle Ehre: Sie überreichten den Erlös ihres Martinsmarktes an ein Schulprojekt in Egume/Nigeria (1200 Euro), den Bürgerverein Mardorf (150 Euro), sowie die Tagespflegeeinrichtung AurA in Roßdorf (150 Euro).

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Mitglieder des Schülerrats überreichten die Spenden an (von links) Ursula Pellens, Hans Loock, Burkhard Wachtel, Hildegard Kräling, Anthony Nwasokwu und Gisela Rausch.Foto: Waldhüter

Mardorf. „Heute teilen wir das, was ihr alle gemacht habt, nämlich eine große Spende gesammelt“, betonte Schulleiterin Elisabeth Schäfer und erinnerte an den Martinsmarkt. Unter der Federführung des Fördervereins hatten alle Schüler gemeinsam mit Eltern und Lehrerkollegium gebastelt, Stockbrot, Plätzchen und Kuchen gebacken, Bratwurst gegrillt und das Fest und eine große Tombola vorbereitet.

Bereits zum wiederholten Mal unterstützt die St.-Martin-Schule mit dem Erlös ein Projekt in Nigeria. Im September hatte Pater Bruno von der Primary School in Egume/Nigeria die St.-Martin-Grundschule besucht und den Kindern die Schule und das Leben in Afrika vorgestellt.

Als ehemalige Schülerin der St.-Martin-Schule ist Anke Rausch aus Roßdorf Ansprechpartnerin für das Projekt. Sie hat in Nigeria gelebt und ein Jahr an der Schule unterrichtet. Mit Hilfe der Spendengelder soll ein Schulbus für die Kinder angeschafft werden, die oft kilometerweit zu Fuß in die Schule gehen müssen. Die Spende in Höhe von 1200 Euro überreichten die Schüler an Anthony Nwasokwu, den Bruder von Pater Bruno und an Gisela Rausch, die stellvertretend für ihre Tochter gekommen war.

Den restlichen Erlös der Veranstaltung spendeten die Schüler auf Vorschlag des Schülerrates an den Bürgerverein Mardorf und die Tageseinrichtung AurA in Roßdorf. Der Bürgerverein will von dem Geld neue Spiele anschaffen. Die Tageseinrichtung soll auf dem Hof um eine Kegelbahn aus Holz für die Senioren erweitert werden.

von Karin Waldhüter

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Von Redakteur Florian Lerchbacher

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