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Ostkreis Schmidtpotts Nachfolger kommen aus Haina
Landkreis Ostkreis Schmidtpotts Nachfolger kommen aus Haina
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19:17 31.07.2009
Die Hainaer Pfarrer Evelyn und Oliver Koch mit Ylva (5) und Linda (3) ziehen voraussichtlich im Herbst nach Großseelheim. Quelle: Andrea Pauly

Großseelheim. „Wir ziehen um“, sagt Ylva Koch. Mit ihrer Mama Evelyn, ihrem Papa Oliver und ihrer jüngeren Schwester Linda wird sie schon in wenigen Monaten in Großseelheim wohnen. Ihre Eltern, beide Pfarrer in Haina, haben sich dort für die Pfarrstelle beworben – mit Erfolg.
Zwar ist das künftige Haus noch „voller Kisten“, denn die Familie von Vorgänger Hartmut Schmidtpott ist noch nicht ganz ausgezogen. Trotzdem findet Ylva es gut, dass sie bald dort wohnen wird: Schließlich hat sie ihren künftigen Kindergarten schon erkundet, und sogar eine neue Freundin hat sie schon gefunden.
„Das ist genau der Grund, warum der Zeitpunkt jetzt einfach passt“, sagt Pfarrer Oliver Koch: Für die beiden Kinder des Ehepaares bedeutet ein Wohnortwechsel noch keine Katas trophe, sondern ist spannend und aufregend. Ylva ist fünf, ihre Schwester Linda drei Jahre alt. „Wenn wir die Pfarrstelle später wechseln würden, müssten sie die Schule wechseln“, erläutert Oliver Koch. „So können sie sogar noch eine Weile gemeinsam in denselben Kindergarten gehen und ihre künftigen Schulkameraden kennenlernen.“ Noch vor einem Vierteljahr hätten sie nicht daran gedacht, Haina zu verlassen, erzählt Evelyn Koch. Die Entscheidung, sich für die Stelle in dem Ort zu bewerben, in dem einst die Ururgroßmutter und die Urgroßmutter der 35-jährigen Pfarrerin lebten, fiel spontan. Vorige Woche sprachen sich die Kirchenvorstände der Gemeinden des dortigen Kirchspiels einstimmig für das Pfarrerehepaar aus Haina aus.
Vermutlich im Herbst wird die Familie umziehen. Wenn das Datum feststeht, wird auch die Pfarrstelle in Haina neu ausgeschrieben. Der Wegzug fällt den Kochs nicht leicht, wenn sie sich auch auf die neue Gemeinde freuen: „Die erste Pfarrstelle ist immer etwas Besonderes“, sagt Oliver Koch.
Für ihn war vor allem die Arbeit am Zentrum für Soziale Psychiatrie eine Herausforderung. „Ich habe noch nie im Leben so viel gelernt“, zieht der 36-Jährige Bilanz. Seine Frau ergänzt: „Und nicht nur das: In der Zeit hier haben wir geheiratet, einen Hund und zwei Kinder bekommen.“ Zudem haben sie viele enge Freundschaften geschlossen.

von Andrea Pauly und Michael Rinde

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