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Schick kehrt an „seine“ Schule zurück

Bamberger Erzbischof Schick kehrt an „seine“ Schule zurück

Der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick wurde am Montag vor 50 Jahren an der Stiftsschule St. Johann in Amöneburg eingeschult. Der gebürtige Mardorfer feierte dieses persönliche Jubiläum am Montag an alter Wirkungsstätte.

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Erzbischof Ludwig Schick predigte am Montag beim Schuleröffnungs-Gottesdienst und spendete mit Schulpfarrer Marcus Vogler anschließend die heilige Kommunion.

Quelle: OP

Amöneburg. In der Stiftskirche geschah am Montag etwas Seltenes während eines Gottesdienstes: Es brandete Applaus auf. Der galt einem seltenen und in Amöneburg sehr prominentem Gast: Dem Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick. Der gebürtige Mardorfer gestaltete den Gottesdienst zum Schuljahresbeginn.

Vor 50 Jahren wurde Schick an der Stiftsschule eingeschult, 1969 machte er dort sein Abitur. Am Montag verfolgten rund 900 aktuelle Stiftsschüler den Gottesdienst und insbesondere Schicks Predigt. Die Zahl der Schüler überschritt die der Sitzplätze in der Stiftskirche bei weitem. Diejenigen, die keinen Platz mehr fanden, verteilten sich auf dem Fußboden bis hin zum Altar.

Als der jetzige Bamberger Erzbischof eingeschult wurde, zählte die Stiftsschule gerade einmal 200 Schüler. „Darunter waren damals zunächst nur zwei Mädchen. „Sie waren eine heißbegehrte Minderheit“, sagte Schick. Der Bamberger Erzbischof traf in seiner Predigt den Ton der Schüler.

Im Anschluss an den Schulgottesdienst nutzte der Bamberger Erzbischof die Gelegenheit für einen Meinungsaustausch mit Schülern der Jahrgangsstufe 13.

von Michael Rinde

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